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26.6.2017

Wettbewerbe

German Flatlands HG 2012 - Blog und Ergebnisse

Blog: Katharina und Lothar

Ergebnisse / results

Die Siegerehrung am Samstag (30. Juni) um 10:00 Uhr beendet die German Flatlands, die uns mit anfänglich schlechter Wetterprognose doch noch schöne, fliegerisch anspruchsvolle Tage bescherte.

In der Wettbewerbsklasse FAI 1 (flexible wings) gewinnen:

Platz 1: Primoz Gricar (SLO)
Platz 2: Cristian Baertschi (SUI)
Platz 3: Franz Herrmann (SUI)

In der Wettbewerbsklasse FAI 5 (rigid wings):

Platz1: Lothar Braun (GER)
Platz 2: Uwe Krenz (GER)
Platz 3: Manfred Veit (GER)

Bei der Landesmeisterschaft Nord geht Bernd Otterpohl als Sieger hervor, die Landesmeisterschaft Ost gewinnt Uwe Krenz.

Wir gratulieren den Gewinnern und freuen uns darauf, Euch bald wieder in Altes Lager zu begrüßen. An der Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Helfern, ohne die die Flatlands nicht gelungen wären. Der Dank geht auch an die Trike-Piloten für das unermüdliche Schleppen und an unsere Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung. Besonders danken wir Fläminger Jagd für die Preis- und Helfergeschenke.

5. Tag: Freitag 29. Juni

Foto: Markus Hanfstängel

Nicht die Spreu trennt sich vom Weizen, sondern das Glück eines schwachen Bartes von der Thermikblase. 19 Flexible starten, aber weitflächige Cirren und 1/8 Cumulus lassen uns kurz darauf wieder am Boden stehen. Für die Flexis wird das Startfenster erst einmal ausgesetzt. Die Starren kämpfen um oben zu bleiben. Fast alle gehen zum 2. Mal an den Start. Niemegk-Stülpe-Altes Lager, eine sportliche Aufgabe bei starkem Südwind und sehr unterschiedlichen Basishöhen. Am Platz erreichen wir ca. 900 nach Norden sogar 1800 m. Vor Freude über jeden erreichten Höhenmeter verliert man schnell mal die Berlinnähe aus dem Auge. Drei Flüge können nicht gewertet werden. Bitter wenn man weit gekommen ist. Bis ins Ziel schafft es heute keiner. Bernd Otterpohl (46 km), Detlef Meier (27 km) und Andreas Olsen (23 km) aus Schweden kommen nach der Auswertung bei den Flexis am weitesten. Bei den Starren liegen Lothar Braun (64 km), Rob van Rijnbach (44 km) und Dirk Ripkens (41 km) ganz vorn. 25 Piloten bleiben in der Minimumdistanz, nehmen es aber gelassen. Der Spaß am Fliegen und das persönliche "Kämpfen" haben den Tag irgendwie zu etwas besonderem gemacht. Da setzt Thorstens Gulasch am Abend dem Ganzen kulinarisch noch die Krone auf. Was für ein Tag!

+++++ 09:30 Uhr. Die Aufgabenstellung für den Tag ist festgelegt. Es wird bei Südwind ein flaches Dreieck mit den Wendepunkten Stülpe und Niemegk über 88 km geflogen. Der Start beginnt um 1130 Uhr.

4. Tag: Donnerstag 28. Juni

Da ist es das Flämingwunder! Laut Segelflugwetterbericht: "keine nutzbare Thermik im Raum Brandenburg" und dann das. Zwar hatten diesmal die Starren mit ihrem Startfenster ab 12.30 Uhr sehr zu kämpfen und fast jeder musste zum 2. Mal in die Luft gehen, dafür erwischten die Flexiblen oft schon beim ersten Mal Thermikanschluss. Einfach war der Tag aber nicht! Niedrige Basishöhen mit anfangs 600 später bis 1200 m, Wolken die fantastisch aussehen und trotzdem wenig bringen und Saufen, wo`s eigentlich gehen sollte. 10 km Startzylinder. Bei Jüteborg (4 km) scheint die magische Grenze gewesen zu sein. 24 Piloten kommen nicht aus der Nähe weg. Dafür 3 Flexible bis ins Ziel. Darunter die Schweizer Bergflieger, Christian Baertschi, Franz Hermann und Primoz Gricar (SLO). Andreas Olsson aus Schweden schafft fast die 81 km bis nach Cottbus. Letztendlich fehlen nur 3 km. Die ersten Starren landen bei ca. 60 km (Uwe Krenz, Thomas Schreiner und Manfred Veit). Das Alte Lager spielt im vorderen Mittelfeld gut mit: Henry Meak, Volkmar Kienöl, Caroline Greiser und Mike Füllgraebe fliegen um die 30-39 km. Konrad Schwab kommt nicht nur 44 km weit und geniest das Wetterwunder. Seine Landung würdigt die Bauernfamilie, auf deren Wiese er landet, mit einem Esskorb voller Stullen, Gurken und Bier. Das ist der Fläming! Für Überraschungen gut.

++++ 17:30 Uhr: Es ist ein richtig guter Task geworden. Aktuell haben sich drei Piloten im Ziel gemeldet: Primoz Gricar, Christian Baertschi und Franz Hermann.

++++  12:00 Uhr: Die an der Winde gestarteten Freiflieger drehen in der Thermik und das Briefing am Start beginnt. Wir haben einen Task: Zielflug nach Cottbus über 90 km. Start der Wettkämpfer wird um 12:45 Uhr sein. Die Starrflügler beginnen. Wir wünschen allen Wettkämpfern viel Erfolg.

Live tracking auf livecx.dhv.de

3. Tag: Mittwoch 27. Juni

Der rbb hat berichtet.

12.30 Uhr

Aufgebaut werden die Drachen mit max. Geschwindigkeit. Allen ist klar, dass das Startfenster vor der anrückenden Front klein sein wird und vor allem früh aufgeht. 20 Piloten starten, einige halten sich in in der Höhe zwischen 600 und 1200m, mehr Basishöhe wird es heut kaum geben. Einige landen wieder am Platz. 12.30 Uhr: Die ersten Tropfen gehen auf die Drachen runter. Früher als angekündigt und gehofft. Der Task wird gecancelt. Drei Piloten kämpfen noch in der Luft. Sie haben wohl eine der kaum auszumachenden Wolken zwischen dem Grau am Himmel erwischt und sind mit dem recht starken Wind Richtung Schwielowsee unterwegs. 13.00 Uhr: Rainer Rössler landet nach 13 km, Manfred Veit vollbringt ein "Wunder". Er ist immer noch in der Luft und wie man im Live-Tracking sieht, gerade über das Ziel geflogen. 81 km bei den Bedingungen, da kann man nur den Hut ziehen!

Bergfest mit Schwein am Spieß, Band und Tanz - Das lässt uns den gecancelten Task vergessen. Franz und die Schwestern, eine 3-Mann-Band aus Berlin rockt je später, desto mitreißender los. Bis 1.00 Uhr ist die Tanzfläche im Grünen voll und nur der Gedanke an den morgigen Wettbewerbstag lässt uns vernünftigerweise zu Bett gehen. Danke an Thorsten für das lecker schmeckende Schwein am Spieß und das tolle Bufet!

09:00 Uhr

Das Briefing wurde heute früher durchgeführt. die heranziehende Warmfront drängt zur Eile. Der Start wurde auf 11:00 Uhr fesgelegt und es geht zum Schwielochsee. Wir hoffen, dass endlich ein gültiger Task geflogen werden kann.

2. Tag Flatlands: Dienstag 26. Juni

08:00 Uhr:

Der Wind bläst noch kräftig und der Himmel ist bedeckt. Die Mehrzahl der Wettkämpfer, Gäste und Helfer ist noch im Bett, im Zelt oder im Wohnwagen. Maggi hat das Frühstücksbuffet vorbereitet und wartet auf die hungrige Kundschaft.

10.30 Uhr:

+++ Bodenwind 20 bis 30 km/h mit Böen 50 bis 55 km/h, Thermik: keine bis gering, meist Abschirmung, +++ Das sind keine Wettbewerbsbedingungen. 10.00 Uhr Briefing: Der Task wird gecancelt. Siggi als Wettbewerbsleiter erklärt das Procedere der Flatlands, Peter übernimmt den Part rund um den UL-Schlepp und Dieter zum Live-Tracking. Mit der Aussicht am späten Nachmittag frei zu fliegen und der Kartbahn in der Nähe, für die sich ein Trupp Piloten flugs angemeldet hat, gehen alle recht entspannt den Tag an.    

1. Tag Flatlands: Montag, 25. Juni

+++ Starke westliche Winde in Verbindung mit häufigen Schauern lassen die eigentlich mäßige Wolkenthermik als nicht nutzbar erscheinen +++ Das Wetter zeigt, dass der heutige Tag mit Einschreiben, Zelt aufbauen und Altes Lager erkunden, durchaus sinnvoll genutzt ist. Nach und nach trudeln Piloten, Wohnmobile und drachenbeschwerte Autos aus aller „Welt“ ein. Angemeldet sind 63 Piloten aus GER, SUI, SWE, SLO, NED, AUT und AUS. Die Schweizer nutzen den Tag um Berlin zu erkunden. Andreas und Per aus Schweden haben sich beim Kantensoaren in Laucha für die Flatlands eingestimmt und John bringt schon vor dem 1. Task die längste Strecke auf seinem GPS mit: 14.000 Flugkilometer Australien – Berlin. Respekt! Noch bis 22.00 Uhr läuft die Einschreibung. Am Abend werden wir grillen und uns auf den morgigen Wettbewerbstag einstimmen.