2019 German Open HG

German Flatlands Paragliding (28.7.- 3.8.2019) | German Open Hangliding

Im Sommer 2019 finden in Altes Lager die German Flatlands der Gleitschirmflieger mit den Nord-Ostdeutschen Landesmeisterschaften für Gleitschirme (GS) statt. Wir freuen uns, mit euch gemeinsam zu fliegen, Strecken zu meistern und die Atmosphäre drum herum zu genießen.

Zu unserem größtem Bedauern mussten alle HG-Wettbewerbe 2019 abgesagt werden.

Wir hoffen sehr, dass die Umstände, die den DCB zur Absage veranlasst haben, nie wieder auftreten werden. Mögen die HG-Wettbewerbe 2020 umso schöner werden! Die Gleitschirmwettbewerbe finden statt wie geplant!

Gemeinsame Wettbewerbe ermöglichen einen direkten Leistungsvergleich bei ähnlichen Bedingungen. Die Piloten treffen sich über mehrere Tage auf einem Fluggelände und fliegen von dort gemeinsam die gleichen Aufgaben, die von der Wettbewerbsleitung unter Berücksichtigung der Pilotenwünsche und der Wetterbedingungen gestellt werden.

In Niedergörsdorf, OT Altes Lager, westlich von Jüterbog (Brandenburg) finden seit 2001 regelmäßig folgende Wettbewerbe statt:

  • German Flatlands Gleitschirm und Hängegleiter (HG)
    Internationaler Offener FAI-2 Gleitsegelwettbewerb sowie
    GS-Landesmeisterschaften Nordostdeutschland
  • Internationaler Offener FAI-2 Hängegleiterwettbewerb sowie
    HG-Landesmeisterschaften Nordostdeutschland.                                                              Darüber hinaus fanden 2006, 2008, 2013, 2015 und 2017 die                                              German Open  DEUTSCHE MEISTERSCHAFT HG (Hanggliding) statt.

Dezentrale Wettbewerbe…

… lassen einen Vergleich der Leistungen an unterschiedlichen Orten über einen längeren Zeitraum zu. Der Startort ist in bestimmten Grenzen (bsp. Europa) frei wählbar. Man kann das ganze Jahr über Flüge machen und einreichen (siehe Ausschreibungen).
Der Pilot dokumentiert seine Flüge meist mit GPS und reicht die Dokumentation beim Veranstalter ein. Am Ende des Austragungszeitraums veröffentlicht der Veranstalter die Ergebnisse und ermittelt eine Rangfolge. Die Ersten bekommen Preise oder Pokale und Urkunden.

2018 German Flatlands HG | Blog

Foto-Galerie von Beata Bernat

Tag 5 – Freitag, 10. August Heute kein Task wegen Böen 50 km/h bis ca. 13:00 Uhr. +++Siegerehrung 18:00 Uhr +++ Pilotenparty ab 19:00 Uhr mit Essen und ab 21:00 mit Band

Tag 4 – Donnerstag, 9. August Viel Spaß beim Beobachten der Livetracks der Piloten in der Luft! Heute Zielflug nach Milow bei Premnitz im Havelland als elapsed time speed run, 75 km. Start 12:00 Uhr.

Tag 3 – Mittwoch, 8. August Fernsehbericht zum Wettbewerb im rbb/zibb heute zwischen 19:00 und 19:30 Uhr. Der Wettkampfleiter hat nach Beratung mit den Tasksettern entschieden: Heute wird kein Task geflogen. Die Windrichtung und Windstärke und die vorhergesagten Schauer und Gewitter erlauben keine sichere Durchführung eines Wettbewerbsfluges.

Tag 2 – Dienstag, 7. August Die heutige Tagesaufgabe ist ein race über 80 km. Die Wendepunkte sind Wiesenburg und Bossdorf. Start der Wettkämpfer ab 12:00 Uhr. Die Starrflügler sind zuerst gestartet und Jürgen Rüdinger war als Tagessieger nach 1:39 h schon im Ziel. Jürgen konnte damit den Abstand zum Gesamtführenden verrringern. 10 Piloten dieser Gruppe erreichten das Ziel, wobei zwei Piloten keine Wertungspunkte erhalten konnten. Als zweite Gruppe starteten die Flexis. Hier wurde Bernd Otterpohl Tagessieger mit einer Flugzeit von 2:08 h. Zweiter wurde Martin van Helden mit 14 Sekunden Flugzeit. Bernd hat seinen Flug nach erreichend es Ziels fortgesetzt (war am Boden viel zu warm) und ein 100er FAI daraus gemacht. Martin van Helden führt in der Gesamtwertung.

Tag 1- Montag, 6. August Zweites Briefing fand um 10:30 Uhr statt: Die Tagesaufgabe wird bekannt gegeben. Es ist ein Race über 90 km über zwei Wendepunkte als flaches Dreieck zu fliegen. Der erste Wendepunkt ist Wahlsdorf (östlich Altes Lager), der zweite Wendepunkt ist Abtsdorf bei Lutherstadt Wittenberg. Der Start im Flugzeugschlepp beginnt um 12:30 Uhr, das Race beginnt um 13:00 Uhr. Das war ein erfolgreicher Tag bei guter Blauthermik. 13 Drachen Piloten (FAI Class 1) haben das Ziel erreicht. Schnellster war Mirsolav Cup in 2:20 h. Bei den Starrflüglern haben ebenfalls 13 Piloten das Ziel erreicht. Tagessieger ist Peter Friedemann, er benötigte 2:09 h.

Ergebnisse / results

FAI Class 1
German Flatlands Gesamt  FAI Class 5
German Flatlands Gesamt Nord-Ostdeutsche Landesmeisterschaft

Eindrücke vom Wettbewerb

Veröffentlichungen

RBB Fernsehbeitrag in RBB Aktuell ab Minute 25 Fernsehbeitrag im RBB ZIBB Sommergarten vom 8. August

Bilder vom 9. August – im Ziel

Bilder vom 7. August, Tag 2

Bilder vom 6. August, Tag 1

Bilder vom 5. August – Trainingstag

Piloten/Registration

Helfer

2017 German Open HG

Results / Ergebnisse

German Open Class I
Task 1 | Overall German Open Class V
Task 1 | Overall Nord-Ostdeutsche Landesmeisterschaft

RBB-Fernsehen bei der German Open

Reportage in der Märkischen Allgemeinen Zeitung

29. July

Neue Bilder von Beata Bernat

Impressionen von Beata Bernat

25. July

24. July

23. July

Zahnarztpraxis Vos Niedergörsdorf

[uid [1563]] German Open 2017: Results, News and Blog

+++ German Open Hanggliding 2017 in Altes Lager
+++Scheduled: 22.July to 28,July 2017

29. July

Siegerehrung Um Altes Lager herum ist Land unter. Das Wasser steht auf den Wiesen. Dörfer und Städte haben mit den Wassermasssen zu kämpfen. Dass hier trotz allem geflogen werden konnte grenzt an ein Wunder. Drei Tasks für die Starren, zwei Wertungsflüge für die Flexiblen. Sportlich anspruchsvoll, unfallfrei und in entspannter Wettbewerbsstimmung. +++Riesigen Dank an die Helfer. Ohne euch wäre es nicht zu stemmen gewesen! +++ Internationale Deutsche Meisterschaft Class 1 1. Corinna Schwiegershausen (GER)
2. Hans Kiefinger (GER)
3. Detlef Meier (GER) Bester Mann ;-): Hans Kiefinger Class 5 1. Naoki Itagaki (JPN)
2. Shogo Ota (JPN)
3. Carlos Punet (ESP) 4. Falko Krüger (GER) Nord-Ostdeutsche Meisterschaft 1. Dirk Ripkens (Starrflügel)
2. Volkmar Kienöl (Starrflügel)
3. Detlef Meier (Flexibler Drachen)

28. July

+++heute  Abend ist Pilotenparty mit Schwein, Wein, Band und Musik zum Tanzen Der Wind ist sportlich, Böen bis 36kmh; dafür steht der Wind stramm aus West und gleichmäßig auf der Bahn. Eine große Abschattung mit Regentropfen wird abgewartet, dann geht es zügig, mit den Flexis beginnend, raus. Die Schlepps sind sportlich, aber alle sind heiß darauf einen Task zu fliegen. Die versprochenen Arbeitshöhen bis 1700m werden den ganzen Task über nicht erreicht. Die meisten Piloten fliegen zwischen 1000-1300m vom Platz ab. Der Spitzenpulk kehrt sogar noch mal um und “tankt” Höhe und eine neue Zeit. In direkter Richtung über den Fläminger Höhenzug gelingt der Flug kaum. Eher geht die Fluglinie im Zickzack über das Waldgebiet. Teilweise krepeln die Piloten den gesamten Flug in niedrigen Höhen. Lukas arbeitet fast ausschließlich in 800-1000m kommt aber dennoch weit. Die Starren haben am Platz mehr Mühen. 15 Starre und 4 Flexis bleiben landen wieder ein. Eine größere Zahl Piloten schafft es bis zum Schwielochsee, danach scheint es mühsam weiterzugehen. Im Ziel landen letztendlich 6 Piloten. Zwei Flexis: Corinna Schwiegershausen und Jonas Willemeit. 4 Starre: Volkmar Kienöl, Dirk Ripkens, Tom Schreiner, Carlos Punet (Spanien). Naoki Itagaki (Japan) schafft zwar die Kilometer nach Wellmitz, aber ihn vertreibts weiter über die Oder und er findet sich in Polen wieder. Und das muss am Ende unbedingt erwähnt werden: Die Starts liefen so zügig wie noch nie in den Jahren davor. Das Schlepp- und Helferteam verdient großen Dank für das routinierte Arbeiten. Und erstaunlich: es gab keine einzige Sollbruchstelle heute trotz der heftigen Böen und Turbulenzen und alle sind sicher wieder gelandet. +++ The task today is an elapsed time seed run to Wellmitz over 116 km. The Goal Wellmitz is located east of Altes Lager at the border to Poland. Stat time is 11:15. +++ Heute ist ein elapsed time Zielflug nach Wellmitz über 116 km ausgeschrieben. Der Start ist für 11:15 Uhr geplant. Wellmitz liegt fast genau östlich von Altes Lager an der Grenze zu Polen (an der Mündung der Neiße in die Oder). Die vorhergesagten Windwerte sind an der Grenze des Fliegbaren, wir sind optimistisch. Regina und Charly fahren ins Ziel damit Charly schöne Bilder der im Ziel landenden Piloten machen kann.

27. July

Stündlich wurde gehofft und mit den Briefings am Start die Hoffnung genährt. Am Ende hat es für einen fairen und regenfreien Task für die Flexis nicht gereicht. Dafür konnten die Starren zeigen, was unter diesen Bedingungen in ihnen steckt. Die Sonne war schon 10:00 Uhr nicht mehr zu erkennen. 10:30 wurde mit einer großflächigen Abschattung, einer prognostizierten Arbeitshöhe von 800 m am Platz und bis maximal 1200m im Osten sowie einem Westwind von ca. 23km/h in 900 m gestartet. Geduld war heute die Lösung. Einige mussten erneut starten, was sich im nachhinein als Glück erwies. Gerade von diesen Piloten sind einige weit geflogen. Viele Piloten haben in Nullschiebern und minimalen Steigen gerade Jüterbog hinter sich gelassen und mussten dann landen. Manchen gelang es an den Waldkanten Richtung Golßen Höhe zu halten. Peter Friedemann und Naoki Itagaki aus Japan haben sogar die 95 km nach Cottbus ins Ziel geschafft. Dritter, nur 13 km vom Goal entfern,t wurde Falko Krüger, gefolgt von Rob v. Rijnbach (NL) und Markus Baisch. +++ Briefing at 8:30: We can see the sun again – The task is a lapsed time seed run from Altes Lager to the Cottbus Airfield via Golßen (the turn point from the Monday task). +++ Während des Briefings um 8:30 Uhr wurde die Tagesaufgabe bekannt gegeben: Ein Flug (elapsed time) von Altes Lager über Golßen (war am Montag schon Wendepunkt) zum Schleppgelände Cottbus Nord. Der Start ist für 10:30 Uhr vorgesehen. Wir hoffen, dass das Fenster vor der heranziehenden neuen Front (Okklusion) ausreicht.

26. July

+++Task is canceled for today +++Briefing tomorrow 8:00

25. July

Heute konnte kein Task stattfinden. Wasser von oben, Wasser von unten – Glücklich wer seine Gummistiefel dabei hatte. Die Piloten nahmens gelassen und gönnten sich ein spätes Frühstück und ein entspanntes Briefing. In Grüppchen verteilt wurde verschiedenen Freizeitaktivitäten nachgegangen, von denen es hier im Fläming einige zu erkunden gibt: Pfifferlinge sammeln, Tropical Islands nicht aus der Luft aber von der Strandliege aus, eine Luther-Ausstellung in Wittenberg, Jüterbog und natürlich Berlin. Für morgen sehen die Prognosen nicht besonders aus, aber für genaue Aussagen warten wir die weitere Wetterentwicklung ab. +++Briefing 10:00 Uhr im Pilotenzelt +++Briefing 10:00 at pilots tent

24. July

0,8-0,9 m/s Steigen, Schwacher Wind aus Südost, niedrige Basis und eine einziehende Warmfront mit Regen…Dass mit der Schichtbewölkung überhaupt was gehen soll, daran mag kaum einer glauben. Ohne Sonne, ohne Wolken, und das “Flämingwunder”? Trotzdem starten die ersten um12:00 Uhr, und innerhalb von 90 Minuten sind alle in der Luft. Der ganze Pulk hängt nun in einem Bart. Ein Einstiegsbart bis 1000 m nördlich und später ein zweiter bis 1500m östlich des Platzes. Erstaunlich viel Gegenwind erschwert den Weg. Der Spitzenpulk der Flexiblen nimmt die südliche Linie eher Richtung Dahme nach Golßen, wo sich zu der Zeit Cumuli bilden. Die Starren, gestartet nach den Flexis, fliegen vor allem an der südlichen Kante des Fläminger Höhenzuges bzw. direkt über das Waldgebiet mit den Truppenübungsplätzen. Es ist doch einige Bastelei in “Grauthermik” zwischen 800 bis höchstens 1800 Metern. Vor der Wende in Golßen steht ein schöner Bart an dem man auf dem Rückflug wieder tanken kann. Danach wird es einfach, und entlang der gezeichneten Wolkenstraße lässt es sich mit Rückenwind zügig zum Platz fliegen. Der beste Starre braucht dafür 2 Stunden und 2 Minuten, der beste Flexi ca. 2 Stunden und 33 Minuten. Die letzten Zielflieger, vor allem Starflügler, landen mit den ersten Regentropfen ein. Insgesamt stehen bisher 6 Flexible und ca. 12 Starre im Ziel.  Die schnellsten Flexis: Kajo Clauß, Detlef Meier und Hans Kiefinger. Bei den Starren: Shogo Ota (Japan), Alfred Mayer, Christopher Friedl (Österreich) +++ Heute Abend wird gegrillt. +++ We do have a task: With an optimistic view at the weather forecast we will start at 1100 local time. The task is a 75 km elapsed time seed run over 75 km. There is one turn point: The railway station of the city if Golßen. The goal is the Altes Lager Airfield. +++ Wir haben einen Task: Nach optmistischer Bewertung der Wettervorhersage haben die Tasksetter einen Ziel-Rückkehr-Flug mit Wendepunkt in Golßen ausgesucht. Der Start ist für 11:00 Uhr geplant. Die Streckenlänge beträgt 75 km. Viel Erfolg den Wettkämpfern!!

23. July

+++ 14:00:  The meet director canceled the task for the day. The wind is definitely too strong. +++ 14:00: Geplant war ein Zielflug über 80 km zum Schwielochsee und alle Wettkämpfer waren um 12:00 Uhr startbereit. Nach kritischer Beobachtung der Wetterentwicklung und nach einem Testflug durch Lukas, musste der Leiter den Wetbewerbsflug für heute absagen. Der Wind ist definitiv zu stark. +++ Opening Briefing  at 09:00: The German Open hanggliding Championship will be taking place as planned. Despite the difficult weather conditions, we are hoping for some Fläming-magic that has helped us in the past. Die Internationale Meisterschaft im Drachenfliegen findet wie geplant statt. Trotz der angekündigten Wetterbedingungen hoffen wir auf das Flämingwunder, das uns auch schon in der Vergangenheit geholfen hat.

2016 Int. German Flatlands HG / Dutch Open HG | Blog

Eindrücke vom Wettbewerb

Samstag, 13. August

Drei geflogene Tasks in Richtung Ost, nicht in großen Höhen, dafür aber weit gesetzt. Grenzüberschreitend nicht nur das Pilotenfeld sondern erstmalig auch ein Task mit 170 km ins Nachbarland Polen und die Flatlands mit der Dutch Open und den „fliegenden Holländern“ stimmungsvoll ergänzt. Ein Helfer-Team vom Feinsten, das die Starts wie am Schnürchen laufen ließ, nimmermüde Schlepper, das stärkende Piloten-Frühstück von Magi und Silvana sowie die vielen Helfer im Hintergrund. Thorsten Witt mit dem „gigantischem“ Pilotenessen gestern und die mitreißende Band von Mathias, die uns bis in die Morgenstunden auf der Tanzfläche festgehalten hat. Es mag verrückt klingen, aber gefühlt war es noch besser, noch begeisternder, noch ausgelassener und noch familiärer als letztes Jahr. Geht das? Egal es fühlt sich so an und einig sind wir uns alle. Es war einfach prima! Ganz besonders danken wir an dieser Stelle unseren Sponsoren!
Danke an Beata Bernat für die tollen Fotos in der Zeit des Wettbewerbs! Die Sieger, die Trophäen mit nach Hause nehmen können: German Flatlands / Dutch Open Hang Gliding 2016 Flex, FAI Class 1 1. Miroslav Cap CZE
2. Detlef Meier GER
3. Gijs Wanders NED Beste Frau: Caroline Greiser GER German Flatlands / Dutch Open Hang Gliding 2016 Starr, FAI Class 5 1. Jürgen Rüdinger GER
2. Lothar Braun GER
3. Felix Ruhle GER Dutch Open Hang Gliding 2016 1. Gijs Wanders NED
2. Koos de Keijzer NED
3. Martin Helden NED Nord-Oststdeutsche Meisterschaft 2016 1. Detlef Meier
2. Lukas Bader
3. Bernd Otterpohl
4. Caroline Greiser

Freitag, 12. August

+++20:00 Pilotenparty mit Liveband / pilotsparty with liveband+++ +++18:00 Pilotenessen / barbeque for pilots and helpers+++ +++16:00 Uhr Siegerehrung / presentation ceremony+++ +++14:00 Uhr Tanzworkshop mit Mike/ danceworkshop+++ +++Briefing 10:00 Uhr vorm Pilotenzelt+++ Die Auswertung des 3. Task dauert noch an, da einige Piloten erst nachts zurück kamen und die letzten GPS heut morgen ausgelesen werden.

Donnerstag, 11. August

Gute Cumulusthermik, Basishöhen mit 1200-1600m voraus gesagt, Höhenwind 30, Bodenwind 15-20 km/h, Westwind. Langsam gehen uns die Ziele aus. Da holt das Task commite eine Überraschung an den Start: 170 km nach Polen, länderübergreifend und erstmalig bei den Flatlands. Unser Wind Dummy Knud Schäfer dreht auf und ist irgendwann nicht mehr zu sehen, also folgen die Flexis rasch mit den Starts. Doch die meisten landen. Eine große Abschattung hält den Platz thermikfrei. Einige bleiben am Boden, viele starten ein zweites mal. Auch die Starren kämpfen mit zäher Thermik, breit laufenden Wolken, Abschattung und zweiten Starts. Die Wolken sehen besser aus, als sie letztendlich hergeben. Alle kämpfen in oft niedrigen Höhen um Anschluss, mit mühsamen Aufdrehen und unerwarteten und flotten Höhenverlusten. Das erzählen später jedenfalls die Piloten, die sich vor und hinter Jüterbog zusammen mit Seglern auf den Landewiesen verteilen. Einige “zaubern” aber wieder. Detlef Meier dreht anfangs zäh auf und ist gezwungen kurz vor Jüterbog umzukehren um Höhe zu tanken. Mit 1000m fliegt er los und wählt die nördliche Route. Diese scheint heut tatsächlich besser zu gehen und wird von denen, die weit kommen, als bevorzugte Spur gewählt. Vor der Cargo Lifter Halle trifft er Leander, der sich bis dahin “durchgebissen” hat, direkt neben der Halle aber landen muss. Die Überquerung des Schwielowsees kostet Höhenmeter und Detlef muss aus 450m mächtig Höhe gewinnen um das breite Waldgebiet dahinter überfliegen zu können. Hinter der Oder steigt das Gelände an. Die darüber stehenden Wolken ermöglichen Höhen von 1650m und lassen die verbleibenden 40 km bis zum Ziel relativ entspannt erreichen. Andere meiden das Überfliegen der Oder, da es drumherum sehr feucht ist und fliegen in direkter Linie zwischen Oder und Guben. Volkmar Kienöl kommt so 140 km weit. Fünf Flexis schaffen es ins Ziel: Gijs Wanders als schnellster in 3h12 Minuten, Bernd Otterpohl, Detlef Meier, Miroslav Cap, Jiri Navordnik und als besondere Überraschung und einziger Starrer unser Wind Dummy Knud Schäfer. Gratulation! +++ Ab 19:30 wird vor dem Fliegerbunker gegrillt +++ 10:30 Die Aufgabe wird bekannt gegeben. Wir fliegen heute ca. 170 km nach Polen. Als Ziel haben die Tasksetter Zielona Gora ausgewählt. 10:00 Briefing im Pilotenzelt

Mittwoch, 10. August

Die Entscheidung war genau richtig. Es regnet sich ein, auch wenn ab und zu ein Sonnenstrahl durchblitzt. 3 Piloten sind vor dem Regen als Freiflieger losgezogen und versuchen den Schwielochsee im Osten, das für heute ausgerufene Ziel, zu erreichen. 12:30 Uhr Im Moment sieht es sehr nach Regen aus, deswegen ist der heutige Task gecancelt 10:00 Uhr Briefing im Pilotenzelt

Dienstag, 9. August

The morning started with a full cloud cover and little wind. The task was set: 91 km straight to Cottbus. The atmosphere during the rigging of the gliders was a bit different… more like “I have to see whether or not the wheater will become any good for flying”. At twelve o’clock the cloud cover disappeared and a blue band followed by pretty clouds came to replace it. At half past twelve the first rigid gliders went into the air and at one o’clock it was already time for us flexies. I was second in the queue and I could probably profit from this early position, because later in the day there was again full cloud cover predicted. I was nicely towed into the air by Harm and together with Mario thermalling up in a rather difficult thermal. Suddenly I lost Mario, but Bernd Otterpol was only 100 meters below me. “Let’s wait for him” I thought. Next thing I knew he was flying faster than me, but at least a good path to goal was pointed out for me. I could find prety decent thermals here and there, often alone but sometimes with rigid gliders in the neighbourhood.20 kilometers before goal I reached cloudbase at 1450 meter and went on route. The sky was completely covered now, and wherever I looked, I couldn’t find any thermals. 8.5 kilometer before goal I had to land. I had plenty of time to determine the winddirection at a very large field. I flew a nice final and was ready to push out for the landing, until the wind came from the right and pushed my glider to the left. My landing was half decent, but I fell against my upright… bend. The last upright that I had broken was three and a half years ago.Derigging was a bit difficult due to a stuck VG rope, but in the end I managed. During derigging, 20 minutes after my landing, the sun reappeared and not much later about eight hang gliders came over me in the direction of goal. Anne-Marie told me many people had to do a restart and it was difficult to leave the starting field at all. Sander van Schaik Sanders Webblog ———– Das tägliche Wetterbriefing startete um 09.00 Uhr. Der Blick nach oben versprach jedoch nicht all zu viel, da eine dicke Wolkendecke den Himmel bedeckte. Jedoch zeigte sich der blaue Himmel zu Beginn des zweiten Tasks. Heutige Aufgabe bestand darin, 92km in östliche Richtung zu fliegen. Ziel war das alte Militärgelände in Cottbus. Die vorhergesagte Basishöhe von ca. 1500m, sowie die Windgeschwindigkeiten von 25-30km/h bewahrheiteten sich. Die größte Schwierigkeit bestand darin, am Anfang gute Thermik zu finden und die Abschirmung nicht zu schnell einzuholen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei einem Windpark hinter Jüterbog konnte sich Markus Baisch dank den Steigwerten von ca. 2-3m wieder „ausbuddeln“ und mittels gutem Wind „relativ einfach“ ins Ziel gelangen. Nathalie Ulmer
——— Alle Piloten sind zurück. Die Wolken zeigten heute zielgenau den Weg und wer der Abschattung ausweichen konnte hatte gute Chancen, dass Ziel zu erreichen. 10 Starre und 15 Flexis standen in Cottbus und wurden mit Landebier begrüßt. Die Piloten suchten sich wieder ganz unterschiedliche Wege. Das reichte vom Überflug Luckenwaldes in einer ausgeprägten nördlichen Linie und dann an der Autobahn Richtung Süden abbiegend, bis zu ganz südlich fliegen und den Spreewald überquerend. Nicht wenige hatten schon das Ziel vor Augen, mussten vorher aber landen. Insgesamt war der Tag wieder ertragreicher als gedacht. Die angekündigten Basishöhen von 1800m bestätigten sich zwar nicht, aber dafür konnte man beständig Höhe halten. Highlights des Tages waren auf alle Fälle die Geschwindigkeit, mit der das Ziel erreicht wurde, André Disselhors (NL) als schnellster Flexi brauchte 1h37 von Altes Lager bis Cottbus und Mareen Köhler mit ihrem MastR-Turmdrachen sowie Caroline Greiser haben das Ziel erreicht. Eine stolze Leistung!
——–
13:15 Der 1. Pulk der Starrflügler ist unterwegs. Es geht am Start weiter mit den Flexiblen Drachen. Das Helfer-Team ist inzwischen eingespielt, so daß wir vermutlich alle Teilnehmer bis spätestens 14:30 in die Luft bekommen. 12:00 The Window is Open. Von Westen her klart es zunehmend auf und es bilden sich lekker (niederländisch: schöne, köstliche) Cumuluswolken. 10:00 Heute wird wieder geflogen. Das Ziel ist der Sonderlandeplatz Cottbus, knapp 93 km Luftlinie. 9:00 Briefing im Pilotenzelt

Montag, 8. August

+++Heute: RBB Fernsehbeitrag bei Zibb von 18:30-19:30, Beitrag voraussichtlich 19:00 Uhr+++ Grillen ab 19:00 Uhr vorm Fliegerbunker. ———- Out of the ten different websites with wheather predictions there was bound to be one that was right, but it was obvious that it wouldn’t be easy. We had all rigged our gliders, ready for the 80 km task set for us today, but the sparse spots of sun that were present were quickly reduced. Soon the clouds did cover the whole sky and the task was cancelled because showers were rapidly approaching. Eventually, it started to rain, but luckily my glider was already derigged and put into the rainbag. In the afternoon we visited two castles from bygone times. Sander van Schaik /
Araldo van de Kraats ———— +++ Briefing 9:00 Uhr im Pilotenzelt+++ Heute zu windig. Niederländische Alternative: Kubb spielen
Böen bis 60 km/h. Task gecancelt.

Sonntag, 7. August: 1. Wettbewerbstag

Aufgewacht mit herrlichen Wolken, lösten diese sich genau zu Beginn des Tasks in Blauthermik auf. Sportliche Starts, die ersten Piloten kamen zurück und gingen zum 2. mal an den Start, aber ab dann bot der Tag mehr als anfangs angekündigt: schwache zerissene Thermik, 35 km/h Höhenwind, niedrige Basis. Zähes Kurbeln bis 500 m, später 1-3m steigen. Basis am Platz bis max. 1200 m. Hinter Jüterbog vor allem Richtung Schwielochsee stieg die Basis bis auf 1400 m an. Schwielochsee, diesen See werden wohl einige als unüberwindbare Fläche in Erinnerung halten. Zwar kamen einige Piloten über den See, aber den breiten Wald im Blick landeten sie unweit des Wassers. 8 Starre und 7 Flexis schafften es bis Wellmitz ins Ziel kurz vor der polnischen Grenze. Als Schnellster kam bei den Flexis Lukas Bader mit 2h42 ins Ziel, gefolgt von Miroslav Cap und Jiri Gut aus Tschechien. Bei den Starren Jürgen Rüdiger mit 2h23, Peter Friedemann und Manfred Veit. Alles Stand von heute abend. 13:00 The Window is open. Die Flexis starten zuerst, dann folgen die Starrflügler. 11:30 Der 1. Task geht heute in Richtung Wellmitz. Für die Teilnehmer bedeutet dies einen 116 km Zielflug Richtung Osten. Die Basis ist im Moment noch recht niedrig, aber die Wolken sehen schon gut aus. 10:00  Das 1. Briefing. Der DCB-Präsident begrüßte die angereisten Teilnehmer zweisprachig. Anschließend hat der Wettbewerbsleiter Matthias noch ein paar Worte zu den organisatorischen Dingen erzählt. Er wurde durch unseren niederländischen UL-Piloten Harm unterstützt, der das Ganze auch nochmal in seine Landessprache übersetzte.

Samstag, 6. August: Anreise- und Einschreibetag

Den ganzen Tag schon wird geflogen und die auswärtigen Wettbewerbspiloten erkunden das Gelände aus der Luft. Momentan läuft die Einschreibung. Die Voraussagen für den ersten Wettbewerbstag sind viel versprechend: meist mäßige bis gute Thermikentwicklung, die nach Norden zeitweise abgeschirmt wird. Es bleibt niederschlagsfrei.

Int. German Flatlands + Dutch Championship HG 2016

Coming Soon: Int. German Flatlands and Dutch Championship Hanggliding 2016 in Altes Lager (Jüterbog near Berlin) – scheduled: 07.-13. August 2016 (sign-in: 6.August 17:00-22:00 / Mandatory Briefing: 7. August 10:00 am) Stay tuned for freshest news, results and announcements: bookmark this page!

Ergebnisse / results

FAI Class 1
German Flatlands Gesamt  FAI Class 5
German Flatlands Gesamt Dutch Open 2016

Veröffentlichungen

rbb Zibb vom 8.8.2016

Vimeo

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Bilder von Beata

Bilder vom 12. August

Bilder vom 11. August

Bilder vom 10. August

Bilder vom 9. August

Bilder vom 8. August

Bilder vom 7. August

Bilder vom 6. August

Piloten/Registration

Förderer und Partner

2016 Flatlands HG: rbb Zibb TV-Bericht

Vimeo

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2015 German Open HG / Deutsche Meisterschaften HG

Ergebnisse / Results

German Open Class I
Gesamt German Open Class VIGesamt Deutsche Meisterschaft Flexible DrachenGesamt Deutsche Meisterschaft StarrflügelGesamt

German Open im ZDF

Fotogallerie von den German Open 2015

Danke, Beata für die großartigen Bilder

German Open 2015 | Blog und News

German Open im RBB

Bilder vom 9. August

Bilder vom 8. August

Bilder vom 7. August

Bilder vom 6. August

Bilder vom 5. August

Bilder vom 4. August

Bilder vom 3. August

Teilnehmer / Pilots

Ausklang der German Open

Die Sieger stehen fest und werden gewürdigt. Leander und Konrad geben mit ihrem Spiel der Siegerehrung einen gebührenden Rahmen und entspannt gleitet der Abend zur Pilotenparty über: Leckeres Essen (Danke an Thorsten Witt und seinem Partyservice), “Gesang” (Klasse trumpft die Band Dyfingar Bannadar auf), Wein (entsprechend locker wird zur späten Stunde im Luftguitarre-Wettbewerb aufgedreht (Gewinnerin Regina 🙂 und gerockt wird bis in die frühen Morgenstunden zur Bandmusik und DJ-Stücken von Mike). Wir danken ganz besonders unseren unermüdlichen Helfern am Platz, am Start, als Rückholer, Frühstücksbereiter, Partyorganisator, Equipementsteller, unseren Organisatoren, Schleppern, Unterstützern und Freunden. Ganz besonderen Dank auch an unsere Sponsoren, die einiges erst möglich gemacht haben! Weitere Fotos von Beata Bernat findet ihr bald hier. Danke an dieser Stelle für die fotografische Begleitung! Ein Blick auf die tollen Fotos Von Beata zu anderen Themen findet ihr auf ihrer Website.

Task 5 – 8. August

Die Vorhersagen im Briefing sind different. Wind drehend, vor allem aber aus Nord kommend, was hier an unserem Platz schwer zu starten ist. Wir bauen auf in der Hoffnung, dass der Wind nachlässt oder dreht. Die Drachen stehen und irgendwie ist klar, dass es wohl doch nichts wird. Die Böen aus Nord sind zu stark. Das Absagen des Tasks wird fast erleichtert aufgenommen. Die Gewinner der German Open stehen somit fest: Bei den Starren gewinnt Tim Grabowski. Bei den Flexiblen Christian Ciech. Die Sieger der German Open 2015 und German Open Flexible: 1. Christian Ciech (ITA)
2. Miroslav Cap (CZE)
3. Hans Kiefinger (GER)
Beste Frau und 14. in der Wertung: Corinna Schwiegershausen gefolgt von Caroline Greiser auf Platz 20 Deutsche Meisterschaft Flexi:
1. Hans Kiefinger
2. Jörg Bajewski
3. Roland Wöhrle und Deutsche Meisterin Corinna Schwiegershausen

German Open und Deutsche Meisterschaft Starre:
1. Tim Grabowski
2. Ralf Miederhoff
3. Jochen Zeyher

Task 4 – 7. August

Die Wetterprognose sieht gut aus, aber der Tag hält einige Überraschungen bereit. Wind aus Ost, dann Süd, später am nachmittag aus Nord, Lentis die am Himmel auftauchen, Cumuli und dann wieder weites Blau. Moderater Wind wird angesagt, wir haben aber bockige Schlepps, dazwischen mit länger anhaltenden ruhigen Phasen. Der Wind ist letztendlich viel stärker als angesagt. 23 Piloten entschließem sich am Boden zu bleiben. Die anderen starten und kämpfen entweder mit heftiger Thermik und lang andauernden Saufphasen oder softer fast schlapper Thermik und träger Luft. Letztendlich bleiben alle weit dem Ziel entfernt. Bei den Starren kommt allein Tim Grabowski zur ersten Wende bei 48 km, Markus Hanfstängel landet kurz davor und Markus Beich bei 41 km. Die Flexis steuern den  Wendepunkt Coswig weiter westlich an der Elbe an. Kein Pilot erreicht sie. Am weitesten fliegt Hans Kiefinger mit 25 Kilometer, eine Landewiese weiter steht Cristiam Ciech, Jiri Nadwollnik folgt. Der Task für die Flexis wird geändert: Dreieck von AL Kreuzung – Coswig- AL Kreuzung, gesamt 77 km. Task Class I: Dreieck von AL Kreuzung – Prettin Schloss – Zahna BHF – AL Kreuzung, gesamt 83 km Task Class VI: Dreieck AL Kreuzung – Gräfenheinichen BHF – Torgau an der Elbe – AL Kreuzung, gesamt 134 km Wetter: schachwindig ca. 10km/h mit Böen aus Süd, im tagesverlauf umlaufend, in der Höhe Südwest, gute Thermik meist Blauthermik, am Nachmittag vermehrt Wolkenbildung, Basis ansteigend später auf 2000m +++Briefing 10:30 Uhr am Flachbau+++

Task 3 – 6. August

Die Auswertung ist da. Leider freundeten sich einige Piloten zu sehr mit den Berliner Lufträumen an und sind nun nicht sehr glücklich. Die ersten Piloten landen am späten Nachmittag ein. Roland Wöhrle kam als erster eingeflogen, schnellster Starrer war Toni Raumauf vor Tim Grabowski. Das Alte Lager hat mit vielen Piloten im Ziel “geglänzt”: Caroline Greiser, Markus Hanisch, Mike Füllgraebe, Volkmar Kienöl, Jakob Voss, Wolfgang Nisser, Thomas Lenz und Robert Bernat.
                                                                                                                                        Uns schmerzen noch die Nackenmuskeln vom Vortag, da kommt schon der nächste viel versprechende Tag dieser Hammerwoche in Altes Lager: 108 km Ziel-Rückflug Altes Lager nach Freiwalde an der A13 mit 10 km Radius und zurück. Die UL-Schlepps waren mal wieder anspruchsvoll in bockiger Luft. Heute die Flexis zuerst, dann die Starren. Von den Flexis konnten sich fast alle oben halten in ziemlich zerrissener und zunächst schwacher Blauthermik. Dann ging’s los Richtung Osten. Die meisten wählten die Route südlich des ehemaligen Truppenübungsplatzes (großes Wald- und Heidegebiet) nach Osten unter Meidung dieser unlandbaren Waldgebiete und weil die Luftraumobergrenze dort höher ist (2280 m statt 1950 m nördlich). Im Gegensatz zur Blauthermik am Platz erwartete die Piloten im Osten Wolkenthermik unterschiedlichsten Charakters; von sanften 5 m/s-Bärten bis kaum zu zentrierenden, zerrissenen, bockigen Bärten und schwer zu findenden Kernen. Die Basishöhen waren mit 2300 m gigantisch und höher als vorausgesagt aber damit verbunden die Navigation innerhalb der Luftraumgrenzen anspruchsvoll. Hinzu kam der zunächst südliche Wind, der die Piloten im Kreisen immer wieder nahe an den tieferen nördlichen Luftraum trieb. Zusammengefasst also eine für die besser als vorausgesagten Bedingungen machbare Aufgabe mit einigen Luftraum-navigatorischen Tücken und vielen glücklichen Piloten im Goal.
Thomas Lenz
———————–                                                                                                              Ich bin braun gebrannt :). Nach einem langen und anstrengenden Task gestern durften wir heute bei Hammer-Bedingungen richtig Gas geben! Ein super Racetag! Nachdem die Flexis alle oben waren und wir auf dem Beton der Startbahn brutzelten ging es endlich in die Luft. Genau richtig um zu den ersten entstehenden Wolken aufzusteigen. Uns stand ein 88 km Ziel-Rückflug bevor, die Bedingungen wurden stetig besser und es bildeten sich unerwartet doch Thermikwolken.  Der Weg zur Wende verlief reibungslos und ich konnte mir mit Norbi und Carlos einen kleinen Vorsprung verschaffen. Auf dem Weg zurück überraschte uns dann ein 30km/h Gegenwind, der nur dank guter Wolkenlinien überwindbar war. 
Kurz vor dem Endanflug wurde es aber noch mal richtig spannend: Ein kleiner Pulk schloss von hinten auf. Es kam zum Kopf an Kopf  Rennen. Am Ende segelte Toni Raumauf knapp vor mir und RatzFatz über die Ziellinie –ein VQ-Doppelsieg! Umso mehr freue ich mich über den Ausbau meines Vorsprungs in der Gesamtwertung. Alles in allem ein super spannender und vor allem gut organisierter Wettbewerb mit genialem Wetter!

Luftige Grüße 
TIM

+++Briefing 10:30 vorm Flachbau

+++Bericht über die German Open heute 14:00 Uhr im ZDF

Task 2 – 5. August

Arbeitshöhen von 1200 bis 1600m, schwacher Wind aus West, Nordwest später drehend auf Ost bzw. Südost, am Boden umlaufende Winde, Cumulusbewölkung, zum Nachmittag hin Blauthermik.  Starre und Flexis starten heute nacheinander, was bei den Piloten gut ankommt. Zuerst gehen die Starren raus. Die Aufgabe 175 km: Altes Lager – Duben – Eupensee (Wittenberg) – Neuendorf im Westen kurz vor der Autobahn, südlich von Niemegk. Die Flexis gehen 1 Stunde später raus. Der erste Wendepunkt ist Wahlsdorf im Osten, dann Eupensee im Süden, Neudorf im Westen und zurück zum Alten Lager. Insgesamt ein 108 km FAI Dreick. 21 Flexis stehen nach 2-4 Stunden im Ziel: 1. Jiri Gut (CZE), 2. Christian Ciech (ITA), 3. Miroslav Cap sind die schnellsten. Corinna Schwiegershausen kommt nach 3 Stunden 39 Minuten, Caroline Greiser nach 4 Stunden ins Ziel. Respekt! Bei den Starren landen 17 Piloten im Alten Lager: 1. Tim Grabowski, 2. Jochen Zeyher 3. Norbert Kirchner In der Nacht gab es heftige Gewitter und es hat gut abgekühlt, was die meisten sicher als angenehm empfanden. So begann der Tag erst mal ziemlich bewölkt. Aber die Prognosen waren gut ab Mittag. Gute Thermik und Basishöhen bis 1800 Meter. So wurde ein Task über 108 km für die Flexis und 175 km für die Starren ausgetüftelt. Der Start ab 12 Uhr funktionierte perfekt, die Starren waren in einer Stunde in der Luft und die Flexis ebenso. Absaufer am Start gab es nur ganz wenige. Auf dem Livetracking konnte man zum Teil verfolgen, wie die Pulks die Wenden abrasten……Auch Jochen Zeyher konnte man beobachten, wie er statt nur den 5 km Startzylinder anzukratzen, bis zum 400 m Radius flog. 10 km mehr als er fliegen hätte müssen, und dann trotzdem so schnell am Ende….? Da wundert es einen nicht, dass er sich ein bißchen über sich selbst ärgerte 😉
Als erste kamen einige Flexis ins Ziel, schnellster Jiri Gut (CZE) vor Miroslav Cap (CZE) und Christian Ciech (ITA). Dann kam schon Roland Wöhre als bester Deutscher in vierter Position. Kurz darauf flog Tim Grabowski ins Ziel, gefolgt von Jochen Zeyher und Toni Raumauf und Norbert Kirchner. Viele weitere Piloten fanden den Weg ins Ziel. Nach 8 Stunden um 8 Uhr abends kam sogar noch Sebastian Binsteiner ins Ziel. Respekt vor soviel Biss. Willi war wieder fleißig und hatte die Ergebnisliste zackig am Brett. Regina
+++Briefing 10:30 Uhr vorm Flachbau

Tag 2 – 4. August

Wetter: Wind Südost, 20 km/h morgens am Boden mit Spitzen um 40 km/h, im Tagesverlauf bis auf 20 Knoten steigend. Das ist einfach zuviel! Der Task wird gecanceld. Mit Blick auf die Wetterprognosen der weiteren Tage nehmen’s alle gelassen und starten Richtung umliegende Seen. +++Briefing 10:30 vorm Flachbau

Task 1 – 3. August 2015

Es ist heiß am Platz und 80 Piloten wollen in die Luft. Da sind die Helfer gefragt. Vorseile austeilen, Startwagen zurück holen, Piloten zum Start schieben. Blauthermik mit Südostwind um die 20 km/h. Dier Aufgabe wird perfekt gewählt: 120 km, genügend Anstrengung für den ersten Wettbewerbstag aber mit Potential ins Ziel zu gelangen. Altes Lager über Niemegk Richtung Westen zum ersten Wendepunkt Bad Belzig, dann ca. 32 km nach Seyda, der zweiten Wende, Wahlsdorf und Ziel Altes Lager. Am Ende stehen 16 Fexis (1. Christian Ciech, 2. Roland Wöhrle, 3. Lukas Bader und Corinna Schwiegershausen als 10., Caroline Greiser als 16. im Ziel, Gratulation!) und 24 Starre (1. Tim Grabowski, 2. Jochen Zeyher, 3. Carlos Punet aus Spanien) im Ziel. ———————– 18 Uhr: Bis jetzt sind etwa 30 Piloten ins Ziel gesegelt. Erster im Ziel war Jochen Zeyher mit seinem Atos, vor Toni Raumauf und Dieter Müglich. Dahinter kamen Markus Hanfstängl, Tim Grabowski und viele mehr. Der erste Flexi war Christian Ciech vor Roland Wöhrle, Lukas Bader und Andre Djamarani. Da es aber verschiedene Startzeiten gab, wird die Endwertung spannend, es wird sich sicher noch was verschieben. Als erste und einzige Frau segelte Corinna Schwiegershausen ins Ziel. Die Auswertung läuft. 15 Uhr: Nach einem ausgiebigen Frühstück am Fliegerbunker fand um 9 Uhr das Eröffnungsbriefing statt. Wettbewerbsleiter Oliver Barthelmes erklärte mit seinem Organisationsteam die Regeln am Platze und wählte das Task- und Safety-Komitee. Wettermann Lukas Bader prophezeite bestes Flugwetter für die ganze Woche und das Helferteam besprach Einzelheiten zum Startablauf…… 
Um 11:30 Uhr konnten die Piloten dann die Aufgabe ins GPS eintippen. Und gleich gings los. Zügig kam das Teilnehmerfeld mit 8 Schleppmaschinen in die Luft. Fast alle fanden gleich Thermikanschluss und nun warten wir auf die ersten Zieleinflieger.
Viele Grüße aus Altes Lager
Regina

2015 German Flatlands HG | Blog und News

Tag 6 – 1. August 2015

Für heute war schwach bis mäßige Blauthermik vorhergesagt, außerdem böiger Bodenwind. Wegen diesen nicht ganz klaren Bedingungen wurde der Start zweimal um je eine halbe Stunde auf schließlich 15 Uhr verschoben. Eine Entscheidung, die von allen Piloten als positiv empfunden wurde. Dann ging es mit den Starren los. Durch das jetzt am zweiten Tag eingespielte und genial organisierte Helferteam kam das Feld zügig in die Luft und es waren nur wenige Restarts zu verzeichnen. Die Schlepps waren je nach momentanen Bedingungen recht unterschiedlich. In der Luft bildete sich leicht außerhalb des Startzylinders ein kleiner Pulk bei den Starren, der ein gemeinsames Fliegen und eine hohe Geschwindigkeit ermöglichte. Die Luft war dann doch besser als vorhergesagt. Mit Steigwerten von über vier Metern und erreichbaren Thermikhöhem von über 2000 Metern kamen 11 Starre und 6 Flexis ins Ziel am Wusterwitzer See. Tagessieger bei den Starren wurde Peter Friedemann vor Thomas Seren und Markus Hanfstängel, bei den Flexis Gijs Wanders (NED) vor Richard Liebig und Bernd Otterpohl. Thomas Seren +++ Wetter: Blauthermik, Wind Südost bodennah 15 km/h, Höhenwind in 1000m 20 km/h, morgens Abschirmung, die gegen Mittag gen Osten abzieht Task 2: Zielflug mit Wende Bad Belzig bis Wusterwitz über 56 km. Start um 14:00 Uhr beginnend mit den Starren

Tag 5 – Freitag 31. Juli 2015

9:00 Briefing: wir werden fliegen. Die Erleichterung ist greifbar. Altes Lager – Luckau – Sonderlandeplatz Cottbus, insgesamt 91,5 km Richtung Südost. Pfeift der Wind vormittags stark, schwächt er mittags ab, dafür müssen Abschattungen in Kauf genommen werden. Die zuerst startenden Flexis kommen fast alle beim ersten Start in die Luft, die Starren müssen vielfach zwei mal starten. Die Basis geht anfangs auf 1300m, die spät startenden kommen bis auf 1700m und können ausgeprägte Wolkenstraßen nehmen. Das zeigt sich dann im Ziel. Fünf Starre kommen am Sonderlandeplatz Cottbus an: Markus Hanfstängel, Peter Friedemann, Lothar Braun, Detlef Hofmann und Jacob Voss. Die Flexis kämpfen zwischen Jüterbog und Luckau mit Abschattungen und zäher Thermik. Detlef Meier schafft es bis kurz vors Ziel, Caroline Greiser kommt auf 76km und ist damit zweite der Flexis, Thomas Lenz und Richi Liebig stehen fast gleichauf bei 69 km.—————— # Start um 13:30 Uhr # Ziel ist das Schleppgelände Cottbus Nord

Tag 4 – Donnerstag 30.7.2015

Heute musste unser Wettermann Thomas zum Briefing verkünden, dass der Wind noch stärker wird, als an den Vortagen. Der Task musste abgesagt werden. Jetzt ruht alle Hoffnung auf den Auswirkungen des abziehenden Skandinavientiefs. Morgen könnte es gehen. Mit allen beteiligen haben wir beschlossen, den Sonnabend noch als Wettkampftag zu nutzen.

Tag 3 – Mittwoch 29.07.2015

Die Sonne scheint wunderschön und Kumuluswolken stehen schon früh am Himmel. Leider weht noch immer ein viel zu starker Wind, weshalb auch heute kein Task geflogen werden kann. Wenige Sportfreunde haben die frühen Morgenstunden zum Fliegen genutzt; sie waren wenigstens in der Luft. Eine Gruppe der Piloten wird heute mit Robert nach Polen zum Paddeln fahren. +++Alternativprogramm heute:+++ Paddeln in Polen, Start in Luprze +++Swingkurs mit Mike am Abend+++

Tag 2 – 28. Juli 2015

Der Wind weht frisch um die Zelte, in 1000m fegt er mit 75 km/h dahin. 9:00 Uhr Briefing: Der Task wird abgesagt. Mit Blick auf die Wetterentwicklung kommt der Freitag als Wettbewerbstag ins Spiel und wird super aufgenommen.  +++Alternativprogramm heute+++

Führung Garnisionsmuseum Altes Lager
Treff 13:45 vorm Flachbau +++Abschlussparty wird auf den Freitag verschoben+++

Tag 1 – 27. Juli 2015

Das Pilotenfrühstück mundet, der Himmel wird blau und die ersten Cumuli wachsen. Überrascht der Fläming wieder? Leider steigt mit den Wolken auch der Wind und das Regenband rückt näher, so wird der Task im Briefing 11:00 gecancelt.

Ergebnisse / results

FAI Class 1
German Flatlands Gesamt  FAI Class 5
German Flatlands Gesamt Norddeutsche Meisterschaft

Piloten/Pilots

Bilder vom 1. August, Task 2

Bilder vom Freitag, 31.07.

Bilder vom 30. Juli

Bilder vom 29. Juli

Bilder vom 28.7. (nicht vom Fliegen)

Bilder des Tages

Sponsoren und Partner

Erinnerung: Steuerbügelräder

Liebe Flatlands- HG-Piloten, bitte beachtet, dass lt. FBO in Deutschland beim HG-Schlepp Steuerbügelräder oder eine vergleichbare Vorrichtung vorgeschrieben sind: http://www.dhv.de/web/fileadmin/user_upload/aktuell_zu_halten/service/downloads/gelaende/flugbetriebsordnung.pdf 
Für die Flatlands-HG gilt deshalb:
  • Fußstart (Winde oder UL) nur mit Steuerbügelrädern, -kufen o.ä.
  • Start im Startwagen (Winde oder UL) auch ohne Steuerbügelräder (diese werden dennoch sehr empfohlen!). Der Startwagen wird als “vergleichbare Vorrichtung” angesehen.
Euer HG-Flatlands Team