2019 German Flatlands GS | Blog und News

vom 29. July  bis  03. August 2019

Fotogalerie von Beata Bernat

Inter.German Flatlands Gleitschirm 2019, Altes Lager , Siegerehrung 02.08.19, Freifliegen 03.08.-04.08.19

And the winners are..

Die German Flatlands 2019 und die Nordostdeutsche Landesmeisterschaft gewannen …
Die Sieger der int. German Flatlands 2019
1.  Andreas Malecki (GER)
2.  Peter Hürlimann (SUI)
3.  René Pauly (GER)
8.  Nicole Schlägel (GER)

Die Sieger der Landesmeisterschaft NordOst 2019
1. René Pauly
2. Sascha Schlösser
3. Florian Manteuffel
20. Gaby Urban
Sportklasse-Wertung
1. Manfred Zenker
2. Markus Kaup
3. Manfred Welp
28. Gaby Urban

Persönlicher Flatlands-Rückblick von Oli B.

Beitrag im rbb-Fernsehen vom Montag

Bericht vom Wettbewerb-Sieger Andreas Malecki

German Flatlands Altes Lager Meine erste Teilnahme an einem Windenwettbewerb, aber mit Sicherheit nicht meine letzte… 🙂
Ich muss schon sagen, die Stimmung hier in dieser Woche war eine besondere…
Die Gastlichkeit des Berliner Clubs DCB eV. war eine Reise wert. Ich kreuzte erstmals den Osten des Landes mit dem Camper und war sehr angetan von der Landschaft, des wenigen Verkehrs und der Offenheit der Landsleute.
Das Alte Lager, ein alter Flugplatz der Russen, verfügt über eine tolle Infrastruktur, die gerade für das Schleppen an der Winde für die Gleitschirme grandios ist. Durch die lange Schleppstrecke von deutlich über 1000 m, sind die Ausklink-Höhen der Piloten oft über 600 m über Grund und durch den Sandboden ist fast jeder Schlepp, ein Schlepp mit Thermik Anschluss.
Geschleppt wurde an 6 Winden, die oft aus dem ganzen Land von anderen Clubs gestellt wurden. Danke euch allen, die durch diese Initiative erst diesen aufwendigen Wettkampf ermöglichen. Die 75 Teilnehmer wurden durch die vielen Helfer, ich denke es sind bestimmt 25 – 30 Helfer, toll über Tag betreut. Jeder, ob Startleiter, Leppofahrer, Windenfahrer, Starthelfer hatte einen überaus guten Job hier getan.
Danke euch allen, ohne euch ist so ein Wettbewerb nicht hin zu bekommen… 🙂
Insgesamt hatten wir 2 nette Durchgänge, den ersten über 53 Kilometer, den Peter Hürlimann (Gewinner von 2018) vor Maurice Knurr und Rene Pauly in einer sagenhaften Zeit von 52 min Gewann. Ich kam da als vierter ins Ziel.  
Den zweiten Lauf mit 60 Kilometern gewann ich mit 17 Minuten Vorsprung, wobei ich zu Anfang fast die 20 Kilometer Hürde nicht geschafft hätte. Mit viel Glück hatte ich 300 m über Grund aber den rettenden Schlauch zur Basis gefunden und konnte dann mit 3 – 4 netten Aufwinden meine Reise ins Ziel fortsetzen. Mit diesem Ergebnis kam ich in die Overall Führung, vor Peter und Rene die im ersten Lauf sehr gut punkteten.
Leider kam es am letzten Tag wegen sehr früher Gewitter nicht mehr zu einem Lauf und so blieb es bei diesen Ergebnissen vom Vortag.
Bei den Nord – Ost Deutschen Landesmeisterschaften, die hier auch ausgeflogen wurden, gewann Rene Pauly, vor Sascha Schlösser und Florian Manteuffel.
Die Siegerehrung findet heute Abend statt, auf der 40-Jährigen Vereinsfeier des Clubs 🙂
Danke noch einmal an Alle Helfer, die diesen schönen Wettkampf ermöglichen… 🙂

Gruß Pepe    

Freitag – 2. Aug 2019 (Tag 5)

+++ 13:00 Uhr Task abgebrochen Das feuchtlabile Wetter zeigt, was es kann und der DWD hat eine Warnung herausgegeben. Der Wettkampfleiter hat auf Abbruch entschieden. Weiter geht es um 19:00 Uhr mit der Pilotenparty.
+++ 10:00 Uhr zweites Briefing: Heute ist die Aufgabe ein Flug über 46 km nach Uckro, Start um 11:30 Uhr. Die Wettermodelle sind sich höchst uneinig, wir sind optimistisch, dass der Task wird und viele Piloten ins Ziel kommen. Die Landung im Ziel ist auch eine gute Voraussetzung dafür, pünklich um 19:00 Uhr zur Pilotenparty zurück zu sein. Fliegt schön.

Donnerstag – 1. Aug 2019 (Tag 4)

+++21:00 Uhr Alle Piloten sind zurück Wir hatten einen erfolgreichen Tag mit etwa 30 Piloten im Ziel. Die Ergebnisse kommen so schnell als möglich.
+++ 10:00 Uhr zweites Briefing Heute ist die Aufgabe ein Zielflug nach Doberlug-Kirchhain mit Wendepunkt in Dahme über 60 km. Start ab 12:00 Uhr. Wir hoffen, dass die Wettervorhersage zutreffen wird, die wir uns ausgesucht haben. Wir wünchsn allen Piloten einen erfolgreichen Tag.

Mittwoch – 31. Jul 2019 (Tag 3)

+++ 09:00 Uhr Briefing  Heute kein Task. Eine Okklusion wird über uns hinweg ziehen und die üblichen Begleiterscheinungen von Wind bis Regen über uns bringen. Mit einigem Optimismus könnte es am späten Nachmittag fürs freie Fliegen gehen.

Dienstag – 30. Jul 2019 (Tag 2)

+++ 19:30 Wir hatten einen Task Wir hatten ein Wetterfenster labiler Bedingungen mit anfangs sehr geringer Basishöhe aber ohne Überentwicklungen. 23 Piloten konnten das Ziel in Luckau erreichen. Peter Hürlimann war mit 52 Minuten der Schnellste und damit Tagessieger, der Zweitplazierte ist Maurice Knur mit recht genau einer Minute mehr Flugzeit.
+++ 10:30 Zweites Briefing: Die Wetterlage ist tiefdruckbestimmt, aber es gibt gute Chancen auf nutzbare Bedingungen am Nachmittag. Der Start ist jetzt ab 12:30 Uhr geplant. Die Aufgabe ist ein Zielflug nach Luckau über 50 km. Wir haben nachträglich Pepes Geburtstag besungen. Übrigens, gerade jetzt zeigt sich erstmals an diesem Tag die Sonne – es wird.

Montag – 29. Aug 2019 (Tag 1)

+++ Tagesrückblick von Markus: Recht optimistisch hatten die Tasksetter für den ersten Tag bei schwach prognostiziertem Wind ein 65km-FAI-Dreieck ausgeschrieben. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, die für den ersten Wettkampftag eines solch großen Schlepp-Wettbewerbs nicht unüblich sind, ging um 12.15 Uhr das Startfenster auf. Recht schnell bildeten sich die ersten Cumulanten und über dem Hohen Fläming bereits die ersten Wolkentürme aus. Tatsächlich blieb nahezu fast jeder geschleppte Pilot in der Luft, es zog so ziemlich überall. Die Überentwicklungen entwickelten sich jedoch so schnell, dass nicht mehr alle Piloten in die Luft kamen, während die ersten schon in Richtung zweiter Wende unterwegs waren. Eine weiße Regenfront setzte den Platz alsbald gewaltig unter Wasser, so dass Winden und Startplätze fluchtartig verlassen werden mussten. Erwartungsgemäß wurde der Task gecancelt. Einzelne Piloten ließen sich die Chance jedoch nicht nehmen ihren Schirm mal gründlich ins Wasser zu legen und einer Grundreinigung zu unterziehen.
+++ 14:00 Abbruch wegen heftiger Schauer und Gewitter.
+++ 12:00
Start bei guter Thermik
+++ 10:15 Task-Briefing Heute ist die Aufgabe ein FAI Dreieck über 65 km, erst Richtung Belzig, dann nach Südost und zurück nach Altes Lager. Start um 11:30Uhr
+++ 09:00 Opening-Briefing Ein herzliches Willkommen für alle Piloten und Helfer! Task- und Sicherheits-Kommitee und Pilotensprecher wurden gewählt

German Flatlands in Altes Lager:

Nur noch wenige Tage, dann finden wieder die Flatlands in Altes Lager statt. Meine Vorfreude für die Woche in Brandenburg ist groß, um nicht zu sagen „leicht bis schwer“ überhöht. Das Fliegen im Hochsommer in Brandenburg ist vergleichbar mit dem Flachland in Australien. Sengende Hitze, mega Panorama mit starken low safes wenn ein Bein schon aus dem Sack ist. Auch hier gilt, nur Aufgeben nach doppeltem Bodenkontakt.

Die sportliche Qualität der limitierten 75 Teilnehmer ist im Vergleich zum letzten Jahr nochmal deutlich gestiegen. Neben den Locals aus dem Osten der Republik, die für jede Route wichtige Erfahrungswerte abrufen können, kommen reichlich XC Piloten mit internationaler Wettkampfroutine, die das Tempo ins Ziel sehr schnell gestalten werden. Der Event ist nach wie vor top organisiert. Nicht einfach solch ein Niveau über die Jahre konstant hoch zu halten, aber Michael Zeyfang und dieses Jahr als Backup die Scorer-Legende Willi Kuck in Kombi mit Uwe Krenz als neuer Director, organisieren die große Truppe der ehrenamtlichen Windenfahrer und Starthelfer „at its best“.

Als geborener Rheinländer ist Brandenburg für mich eine völlig andere Welt, in die ich sehr gerne für eine Woche eintauche. Die nicht fliegbaren Tage fülle ich mit kleinen Touren auf meiner Vespa über die Dörfer mit dem alten Kopfsteinpflaster, morbiden wie romantischen Ortskernen und bin immer wieder begeistert. Die Stimmung in den verschiedenen Camps am Platz ist allerdings ein Grund frühzeitig wieder zurück zu sein um den Abend einzuläuten. In Altes Lager wird gecampt und gefeiert ähnlich wie in dem kleinen, rebellischen, gallischen Dorf. Letzteres macht sicherlich ein Großteil zum Charme des Events aus.
Ich bin kein erklärter Freund vom Fliegen an der Winde, im Gegenteil, aber hier wird man als Pilot definitiv belohnt. Mit einer guten Gruppe kommt man recht zügig oder zumindest zuverlässig voran, alleine ist es deutlich spannender und vor allem langsamer. Genau wie in Australien bedeutet Absaufen erstmal Latschen, Latschen, Latschen. Mangels Rückholservice ist dieser Weg zurück nach Altes Lager auch immer eine Herausforderung auf die ich persönlich gut verzichten kann. Also immer schön ins Goal, denn dort ist meistens auch ein Bahnhof. Wer hier am Ende vorne liegt und den Wettbewerb gewinnt ist nicht unbedingt der beste Pilot der Woche, da die Winde immer völliges Roulette ist. Aber einen Bären mit nach Hause nehmen zu dürfen ist schon sehr geil und motiviert ;-). Das allgemeine Pilotenniveau ist hoch genug, dass die Piloten, welche die Möglichkeit haben an den selektiven Tagen den Platz überhaupt zu verlassen auch im Ziel ankommen. Es gibt aber auch die Tage, an denen bis zu 2 Stunden über dem Platz taktiert wird bis der erste mit maximaler Basis losgast und dann quasi ein Race unter den Wettkampf Piloten den Lauf entscheidet. Jedes Jahr haben wir auch mindestens eine anspruchsvolle, geschlossene Aufgabe mit Landung auf dem Platz und kaltem Bunkerbier als Belohnung. Ist immer alles im Topf. Trotz der von mir ungeliebten Winde.

Ich freue mich wie Bolle auf die XC Woche in Altes Lager 😉

O. Blonske

update 01. April 2019: Starterliste komplett / Pilots List completed

Dear Flatlands-Pilots,
we are fully booked now. We have taken all requests from our waiting list into account. If you want to get an late entry ticket, if there will be spontaneous free places, please contact flatlandsgs(at)dcb.org! See you in Altes Lager
your Flatlands-OrgaTeamLiebe German Flatlands-PilotInnen,
unser Starterfeld ist nun komplett! Die bislang nichtbezahlten/abgesagten Plätze konnten wieder an alle Warteliste-Piloten vergeben werden, die sich aktiv per Mail um einen Nachrückerplatz beworben, nach Einladung zugesagt und fristgerecht überwiesen haben.
Piloten, die kurzfristig und spontan einen freiwerdenden Startplatz einnehmen können und wollen, teilen ihr Interesse bitte per mail an flatlandsgs(at)dcb.org mit! wir sehen uns in Altes Lager
Euer Flatlands-OrgaTeam

update 20. Feb.2019: Pilots-List online / Deadline 15 March

Dear German Flatlands-Pilots,
the Pilots-List is now online. All invited Pilots (orange coloured) are requested now to fix their confirmation by transfering the entry fee until March 15th (payment received). If you (as a confirmed pilot / orange coloured) will not compete or did not get a confirmation-email (i.e. SPAM-Filter?), please contact flatlandsgs(at)dcb.org as soon as possible.
greetings from Berlin..
your Flatlands-OrgaTeam Liebe German Flatlands-PilotInnen,
die Teilnehmerliste ist jetzt online. Wir bitten alle benachrichtigten PilotInnen (orange), ihren Platz durch Überweisung der Startgebühr bis spätestens zum 15. März zu sichern. Wer als qualifizierter Pilot nicht teilnehmen kann oder per mail (falsche Adresse, SPAM-Filter?) nicht erreicht wurde, meldet sich bitte so schnell wie möglich unter flatlandsgs(at)dcb.org.
Neu in 2019: Warteliste erst ab 15.März
Um den Organisationsaufwand zu begrenzen, haben wir dieses Jahr die Starterliste überbucht in Erwartung von typischerweise 10-15% Piloten-Absagen bis zum Beginn des Wettbewerbs. Deswegen führen wir unsere aktive Warteliste dieses Jahr frühestens ab dem 15. März, dann wie gewohnt gefüllt nur mit Piloten, die vorher per mail an flatlandsgs(at)dcb.org versichern, einen spontan freiwerdenden Startplatz auch einnehmen zu können.
Tipp: PilotInnen aus Helfervereinen u./o. mit Schleppwinden, die uns bei der Durchführung des Wettkampfes tatkräftig unterstützen, werden bei der Startplatzvergabe bevorzugt! Vielen Dank für Euer Verständnis.
viele Grüße aus Berlin
Euer Flatlands-OrgaTeam

Neue Wegpunkte / New Waypoints 2019

++++ ACHTUNG ++++ NEUE WEGPUNKTE 2019 ++++++++ Flatlands-Pilots: New Waypoints Files for 2019 you can find on our Competition Home-Page

update: 15. Jan 2019: End of Registration / Ende der Anmeldefrist

Liebe German Flatlands- Piloten,
wg. Überbuchung gibt es einen vorzeitigen Anmeldeschluss für die German Flatlands GS 2019 zum 20.01.2019. Alle qualifizierten Piloten werden bis zum 15.02.2019 per Email über ihre Teilnahme informiert. Piloten aus Helfervereinen (mit Winden) bitte asap bei flatlandsgs(at)dcb.org für Helfer-Wildcards melden!
Dear German Flatlands- Pilots, due to overbooking the registration will be closed on 20.01.2019. All qualified Pilots will get a confirmation email until 15.02.2019.
(Contact: flatlands(at)dcb.org )

update: 29. Nov. 2018: Anmeldung auf DHV-Server / Registration online

Erinnerung: Bitte überpüft bei der DHV-Anmeldung eure aktuelle E-MAIL-Adresse, Fluggerät (aktuelles Modell), T-Shirt-Grösse und Sponsorenangabe. Piloten, die Helfer mitbringen, werden aufgefordert sich via E-Mail (s.u.) zu melden, und können wie gewohnt eine Wildcard per Mail beantragen. Vielen Dank! Pilots Registration now open on DHV-server.

Reminder for 2019: Pilot selection for International German Flatlands
Qualification: If more than 20 pilots are registrated on 15th February 2019, the first 5 pilots are qualified according to the FAI-CIVL-Ranking (1st
December 2018), for the remaining positions we take over the scoring points of the best three XC – flights from each XC-online-competition platform (point calculation in accordance to DHV-XC; Pilots are requested to send weblinks of their best 3 Flights in 2018 via email to flatlandsgs(at)dcb.org )

In case of early overbooking we will be forced to put a cap on the registration.

Ergebnisse / Results

Task 1 | Task 3 | Task 4 Nord-Ostdeutsche Landesmeisterschaft

Pilots

Tag 4: Bilder von Markus

Tag 3: Briefing (Bilder Lothar)

Tag 2: Bilder von Lothar

Tag 1: Bilder von Markus Henniger

2018 German Flatlands GS, Blog und News

Foto-Galerie von Beata Bernat (Nachlese)

Rückblick von Oliver Blonske

Das Festzelt steht noch, aber die Wettkämpfe wurden mit der Siegerehrung letzten Samstag beendet. Ein lesenswertes Review der vergangenen Woche hat der Wettkampf-Pilot Oliver Blonske verfasst. Vielen Dank dafür, und herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz in der Overall-Wertung!
Die Sieger der int. German Flatlands 2018
1. Peter Hürlimann (SUI)
2. Lukas Bader (GER)
3. Oliver Blonske (GER)
Beste Frau: Nicole Zink (GER)

Die Sieger der Landesmeisterschaft Nordost 2018
1. Lukas Bader
2. Robert Bernat
3. Martin Serner
Sportklasse-Wertung
1. Lukas Bader
2. Theodor Schürholz
3. Claus Vischer

Freitag – 17. Aug 2018: Task 4

+++ Tagesverlauf und Paaaaarty: Zu Beginn war es mal wieder blau. Dennoch konnten etliche Piloten direkt nach dem Start in einzelnen Pulk-Bärten parken. Losfliegen wollte so früh noch kaum jemand, denn dafür waren die Bedingungen einfach zu zäh. Wie es dann weiterging, beschreibt der Wettkampfpilot Frank Zapf sehr treffend. Er hat den Task fliegerisch für sich mit einer kreativen Variante abgewandelt – auch wenn es dafür im Wettkampf leider keine Extra-Punkte gibt. Lest seinen Bericht hier:

Der Task gab einen 60km Ziel/Rück nach Golßen vor. Am Platz ging es gleich prima los. Fast alle Starter blieben oben und ein Pulk von 30..40 Schirmen kreiste über Altes Lager. Irgendwann hob die Basis dann auch an und die Wolken reihten sich Richtung Jüterbog. Genervt vom Pulkfliegen bin ich mal losgezogen. Bald konnte ich vor mir schnell und tief auch einen Weiß/Blauen Enzo sehen. Also schön vorsichtig weiter. Die südlich ausgerichteten Waldkanten sogen zuverlässig und bald konnte ich direkt unter den Wolken bis zum Wendepunkt gasen. Dort stand eine Bilderbuch Wolkenstraße weiter Richtung Tropical Island. Da ich mir sowieso keine Zeitpunkte ausgerechnet hatte und der normale Task nur 60km ergab, dachte ich mir ich versuche einen Hunderter draus zu machen und fliege die Wolkenstraße erstmal zu Ende. Das ging ganz prima bis Brand und wieder zurück nach Golßen. Mittlerweile hatte der Westwind jedoch deutlich aufgefrischt. Kobo zeigte 15km/h an. Mehrfach zogen mich die Bärte zurück nach Osten. Hab da bestimmt ne Stunde im Gegenwind rumgebastelt. Außerdem sahen die Wolken Richtung Jüterbog auch nicht mehr gut aus, ganz im Gegensatz zu denen Richtung Spreewald. Somit habe ich mir einen neuen Task nach Cottbus gesetzt. Die nächste Waldkante eine ruppiger LowSafe  und schon war ich unter einer traumhaften Wolkenstraße Richtung Cottbus. Gedreht habe ich dann nur noch >2m/s. Zum Teil sahen die riesen Wolken so beunruhigend aus, dass ich drum herum geflogen bin. 18Uhr dann in Vetschau von 2000m den 20minütigen Endanflug auf Cottbus eingeleitet. Einfach mal Hände loslassen, gemütlich rumbaumeln und genießen. Die Cottbusser Kollegen waren noch am Platz (waren übrigens komplett erfolglos an diesem Nachmittag – schon komisch) und haben mich promt zum Bahnhof gefahren. Allerbesten Dank dafür. 22:30 wieder am Platz und noch die Reste vom Buffet aufgesaugt. Die Flatlands Abschlussparty tobte dann noch die ganze Nacht. Hab noch nie so viele barfuß tanzende Männer gesehen 😉 Besten Dank der DJane und dem Berliner Bier, was mir überhaupt nicht schmeckt und daher komplett vernichtet wurde
+++ 09:30 Uhr Animiertes Wetterbriefing:

Youtube embedded Video: Wetterbriefing

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+++ 09:00 Uhr Briefing: Heute ist die Aufgabe ein Race über 61 km nach Golßen (10 km Radius) und zurück. Start um 12.00 Uhr.

Donnerstag – 16. Aug 2017

+++ 18:00: Neun Piloten noch in der Luft Viele Piloten nutzen die Thermik aus und fliegen nach Zieldurchgang weiter. So sind einige immer noch in der Luft und fliegen deutlich weiter, als das Task-Komitee ausgerufen hatte.
+++ 15:00: Erste Piloten schon im Ziel Als um 11h “das Fenster” aufging, starteten die ersten Piloten am Seil. Zunächst war die Thermik noch durch zaghafte pulsierende Wolken markiert. Wer als Wiederstarter ans Seil kam, hatte dann schon eher das Risiko nur noch Blauthermik vorzufinden, was die Thermiksuche dann deutlich schwieriger gestaltet.
+++ Novum: Neue Wettbewerbs-Schleppstrecken Mit dem Südwind hätte sich ein Start des gesamten Teilnehmerfeldes auf der üblichen Ost-West Schleppstrecke schwierig gestaltet. Daher wurden das erste Mal im Rahmen der Flatlands zwei Startstellen im Norden des Platzes aufgemacht. Somit hat jede Startstelle mehr Piloten gehabt als in Ost-West-Richtung.
+++ 09:00 Uhr Briefing Heute Zielflug nach Rathenow über 79 km. Start ab 10:30 Uhr bei Südwind.

Mittwoch – 15. Aug 2018: Tag 3

+++ Etliche Piloten im Ziel! Das Wetter war besser als vorhergesagt, und es sind dann doch etliche Piloten ins Ziel gekommen.
+++ Briefing 09:00 Uhr Heute Zielflug nach Golßen über 40 km. Start ab 11:00 Uhr

Dienstag – 14. Aug 2018: Tag 2

+++ Wegen starken Windes wird heute kein Task gestartet. Es stehen diverse Freizeitaktivitäten auf dem Plan der Sportfreunde: Schwimmen im Dixfördaer See, Radfahren, Kajak fahren mit Robert in einem Nationalpark in Polen und …. Wir hoffen darauf, dass die Wettervorhersage für morgen nicht schlechter wird.

Montag – 13. August 2018: Task 1

+++ Task abgebrochen. Wegen der schnellen Zunahme des Windes, insbesondere harter Böen, musste der Start eingestellt werden, nach dem etwa die Hälfte der Piloten bei schwierigen Bedingungen gestartet waren. Einige der Frühstarter erreichten das Ziel und zwei Piloten velängerten den Flug bis zum Tropical Islands (ehemals Cargolifter). 17:00 Uhr sehr viel Wind und erste Regenstropfen.
+++ Wir haben einen Task: Um 12:00 Uhr beginnt der Start zum Oneway elapsed time speed run nach Stülpe östlich von Luckenwalde. Angesichts der für den Nachmittag vorhergesagten Labilisierung und der nicht optimalen Windrichtung gibt es zum Beginn der Flatlands 2018 einen kurzen Flug über 18 km.
+++ 10:15 Task-Briefing
+++ 9:00 Opening-Briefing: ein herzliches Willkommen für alle Piloten und Helfer! Task- und Sicherheits-Kommitee und Pilotensprecher wurden gewählt

Sonntag, 12.August 2018 – Anreise und Einschreibetag / Registration Day

+++Einschreiben / Sign In: today afternoon (Competition Office)+++
+++Tomorrow/Monday morning: 9:00am Mandatory Opening-Briefing+++

Ergebnisse / Results

Task 1 | Task 4 Nord-Ostdeutsche Landesmeisterschaft

Siegerehrung am Samstag

Letzter Wettkampftag

Bilder vom 16.8. Donnerstag

Impressionen vom Mittwoch 15.8.

Gruppenfoto

Förderer und Partner

2017 German Flatlands GS | Blog und News

Sonnabend 5. August

Wettkampf beendet. Leider musste auch heute der Task abgesagt werden, das Fenster ordentlicher Wetterbediungungen ist zeitlich zu kurz. Um 10:30 Uhr war die Siegerehrung. Die German Flatlands 2017 und die Nordostdeutsche Landesmeisterschaft gewann Robert Bernat. Die Sieger der int. German Flatlands 2017
1. Robert Bernat (GER)
2. Hans Bausenwein (GER)
3. Stefan Born (GER)
Beste Frau: Nicole Zink (GER)

Die Sieger der Landesmeisterschaft Nordost 2017
1. Robert Bernat
2. Martin Serner
3. Rene Pauly
Beste Frau: Gabriele Urban

Standard-Klasse
1. Markus Kaup
2. Oliver Wenzel
3. Manfred Welp

Freitag – 04. Aug 2017: kein Task

09:00 Uhr Briefing: Der Tag musste leider wieder neutralisiert werden. Eigentlich ganz nettes Wetter, aber wegen das starken Windes wohl nur für Segelflieger. Jetzt ruht unsere Hoffnung auf dem morgigem Ausweichtag.

Heute ab 19:00 Uhr steigt die Pilotenparty, und morgen wohl der entscheidende Task – eine echte Herausforderung für die Wettkämpfer.

Donnerstag – 03. Aug 2017: kein Task

09:00 Uhr Briefing: Martin Ackermann schult schon fleißig angehende Drachenflieger im F-Schlepp. Aber die Wettervorhersage lässt keine Hoffnung auf einen Wettbewerbsflug. Der Tag wurde abgesagt und wir hoffen sehr, dass es morgen eine Chance gibt.

Mittwoch – 02. Aug 2017: Task3 – 53 km Zielflug nach Brand

10 Piloten im Ziel Wir haben einen erfolgreichen Task. Zehn Piloten haben das Ziel erreicht. Tagessieger wurde mit Robert Bernat ein Local, der auch in der Vorwoche bei den German Open Hang Gliding erfolgreich mitgeflogen ist.

09:00 Briefing The task for today is an 53 km elapsed time seed run to Brand (tropical islands holiday centre). Start time is 12:00. Beim Briefing um 9:00 Uhr wurde die Aufgabe schon bekannt gegeben. Wir fliegen über 53 km nach Brand zur Tropical Islands Halle (vormals Cargolifter). Der Start ist für 12:00 Uhr vorgesehen, das Startgate schließt um 17:00 Uhr. Wir hoffen auf das flache Zwischenhoch des heutigen Tages.

Dienstag – 01. Aug 2017

15:00 Task gecancelt Wegen des starken SW-Windes und der herannahenden Gewitter wird auch der heutige Task gecancelt. 12:00 second briefing  The task is an elapsed time speed run over 44 km. The turnpoints are Naundorf, Markendorf, Niemegk (16 km radius) and Kloster Zinna. Expected start time is 1300. We hope lots of pilots will reach the gaol. Wir wollen es trotz trogbestimmter Wetterlage und ungünstiger Windrichtung am Boden versuchen. Eine geschlossene 44-km-Aufgabe ist ausgeschrieben. Die Wendepunkte sind Naundof, Markendorf, Miemegk (16 km Radius) und Kloster Zinna. Start voraussichtlich um 13:00 Uhr. Wir hoffen, dass viele Piloten ins Ziel kommen und ich den Flugschulbus schonen kann. 08:00 it´s raining Noch eine Stunde bis zum Briefing und es regnet.

Montag – 31. Jul 2017

15:00: The task has been stopped. It´s too windy. Nach einigen Starts, vielen Klappern und Totalzerstörer wurde der Task gestopped. Der Wind war sehr böig und der Seitenwind nicht mehr vertretbar.

11:00: the task today is an elapsed time speed run over 37,5 km to Oderin. Start at 13:30. Die heutige Tagesaufgabe ist ein Zielflug über 37,5 km nach Oderin (nächster Punkt im Zielzylinder). Noch ist der Wind sehr kräftig, deshalb ist die Startzeit auf voraussichtlich 13:30 Uhr festgelegt.

Zum Vormerken: Party am Freitag mit Liveband Dyfingar Bannadar.

Ergebnisse / Results

Overall Task 1 | Task 2 | Task 3 Standard Class Task 1 | Task 2 | Task 3 Nord-Ostdeutsche Landesmeisterschaft

RBB-Fernsehen bei den German Flatlands 2017

Pilots

Helfer

2016 German Flatlands GS | Blog und News

Das war ein aussergewöhnlich erfolgreicher Wettbewerb. An fünf Tagen konnten fünf Tasks geflogen werden, das hatten wir noch nie. Den Gesamtsieg hat Christian Schlägel mit fünf Tagessiegen und unglaublichen 4998 Punkten erflogen. Das Traumziel von 5000 Punkten konnte Christian nicht erreichen, weil er Task 5 zu schnell geflogen ist; so sind die Auswerteprogramme. Nordostdeutscher Landesmeister 2016 ist Hagen Walter. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Platzierten und vielen Dank an die vielen fleißigen Helfer.

Die Sieger der int. German Flatlands 2016
1. Christian Schlägel (GER)
2. Maurice Knur (GER)
3. Armin Harich (GER)
Beste Frau: Nicole Zink (GER)

Die Sieger der Landesmeisterschaft Nordost 2016
1. Hagen Walter
2. Markus Henninger
3. Rene Pauly
Beste Frau: Gabriele Urban

Freitag – 19. Aug 2016: Task5 – 49-km-Zielflug nach Brand

Tagessieger: 1.Christian Schlägel  2.Andreas Lieder  3.Hagen Walter Die German Flatlands Gleitschirm 2016 sind Geschichte und die Pilotenparty kommt jetzt richtig in Fahrt.

Viele Piloten haben nach später Entwicklung der Thermik das Ziel erreicht und einige sind zurück nach Altes Lager geflogen. Der Tagessieger ist Christian Schlägel. Die Ergebnisse gehen am Sonnabend online. Gegen 23:00 Uhr haben wir die Siegerehrung durchgeführt, die mit der Würdigung der Helfer begann. Besonders konnten wir hervorheben, dass die Freunde des Kraichtaler Gleitschirmclubs zum zehnten Mal als Helfer mit ihrer Winde und schlagkräftiger Mannschaft bei der Ausrichtung des Wettkampfes geholfen haben. Das gab, wie für die Plazierten der Gesamtwertung, einem Buddybären-Pokal und viel Beifall. 09:15 Uhr Briefing: Task 5 an Tag 5 ist ein Zielflug über 50 km nach Brand.
Der Start ist für 12:30 Uhr geplant. Der relativ späte Start ist der vorhergesagten Winddrehung auf SW gegen Mittag geschuldet.

Donnerstag – 18. August 2016: Task 4 – 76-km-Zielflug nach Vetschau

Tagessieger: 1.Christian Schlägel  2.Hagen Walter  3.Pedro Citoler Das war ein unglaublich spannender und erfolgreicher Tag. Selbst unser Meteorologe Dr. Seelig hat eine solche Wetterentwicklung noch nicht live gesehen. Den ganzen Tag über war die geschlossene Wolkendecke mit Fallstreifen wenige Kilometer nördlich des Platzes zu sehen. Erst die Helfer hat es gegen 17:00 Uhr mit Windsprung “erwischt”, der dann keine Flüge mehr erlaubte. 50 (in Worten Fünfzig) Piloten haben das Ziel erreicht. Darunter auch Piloten, die früh losgeflogen sind (Karsten war erster im Ziel) und fast alle, die die richtig guten Phasen abwarten konnten. Taskgewinner ist nach inoffiziellem Ergebnis Christian Schlägel, der jetzt nach vier Tasks unglaubliche und uneinholbare 4000 Punkte hat. 09:00 Uhr Briefing: Die Tagesaufgabe ist ein Zielflug nach Vetschau über 78 km.
Start um 11:30 Uhr. Das Schleppgelände in Cottbus steht heute nicht als Ziel zur Verfügung, da dort ein Wettbewerb der Modellflieger stattfindet.
Heute sollten wir das Glück haben, knapp an de Südgrenze des “schlechten” Wetters im Norden zu liegen.

Mittwoch – 17. Aug 2016: Task 3 – 47-km-Dreieck AL-Neuendorf-Zahna-AL

Tagessieger: 1.Christian Schlägel  2.Maurice Knur  3.Matthias Kothe 11:30 Start-Window: Start-Gates: 11:30, 11:45, 12:00, 12:15, 12:30, 12:45, 13:00, 13:15, 13:30, 13:45, 14:00, 14:15, 14:30, 14:45, 15:00, 15:15,15:30; Task deadline 19:00 9:00 Briefing: 46-km-Dreieck als Clock-Started Race (Premiere!) Der Morgen begrüsst uns mit hochdrucktypischem Bodennebel. Unser Wetterfrosch Torsten verkündet einen mässig bis guten Thermiktag bei schwachem Wind aus nördlichen Richtungen. Folgerichtig setzen die Tasksetter ein Rennen über einen Dreiecksparcour von 48,6 km. Hagen erklärt und gibt Tipps: die erste Wende liegt im Westen bei Niemegk über der Autobahn A9, gut über unsere Rennstrecke zu erreichen. Die Südwende ist geschickt an der verkehrsgünstigen Bahnlinie bei Zahna platziert, und von dort geht es zurück zum Platz. Überrascht und verwundert zugleich hören die Piloten, dass diesmal im Clock-Started-Race Modus geflogen werden soll: dabei gibt es nach Schleppbeginn um 11:30 alle 15 Minuten ein Startfenster, ab dem die Uhr anfängt zu ticken. Eine Premiere in der Gleitschirm-Flatlands Geschichte! Lassen wir uns überraschen…

Dienstag – 16. Aug 2016: Task 2 – 71-km-Zielflug nach Elsterwerder

Tagessieger: 1.Christian Schlägel  2.Pedro CItoler  3.Hagen Walter
Eine beachtliche Zahl Piloten hat das Ziel erreicht. Christian Schlegel als Gewinner des ersten Tasks hat jedenfalls das Ziel erreicht. Die Ergebnisse werden wir morgen vormittags veöffentlichen können.

Ab 11:00 Uhr erfolgt der Start zu Zielflug nach Elsterwerda mit Wendepunkt Dahme. Die Entfernung zum Ziel beträgt 72 km.
Der Seitenwind wird heute besondere Anforderungen an die Piloten und Windenfahrer stellen.

Montag – 15. Aug 2016: Task 1 – 57-km-Zielflug nach Finsterwalde

Tagessieger: 1.Christian Schlägel  2.Armin Harich  3.Stefan Born  Nach dem Eröffnungsbriefing hat das Taskteam einen Zielflug nach Finsterwalde festgelegt. Start gegen 11:30 Uhr. 9:00 Opening-Briefing: für alle Piloten und Helfer! Zum Vormerken: Party am Freitag mit Liveband Dyfingar Bannadar.

Sonntag, 14. August – Anreise und Einschreibetag

+++Einschreiben / Sign In: 18:00 – 22:00 (Competition Office)+++
+++Tomorrow/Monday morning: 9:00am Mandatory Opening-Briefing+++

Ergebnisse / Results

Nord-Ostdeutsche Landesmeisterschaft

Pilots

Helfer

Presse / TV / Videos

TV-Beitrag 15.8. im RBB-Fernsehen/ZIBB

2015 German Flatlands GS | Blog und News

Tag 5 – Siegerehrung

Die Sieger der int. German Flatlands 2015 1. Christian Schlägel (GER)
2. Maurice Knur (GER)
3. Garth Camac (AUS)

Frauen:
1. Nicole Zink (GER)
2. Verena Puttrich (GER)
3. Gabriele Urban (GER)

Die Sieger der Landesmeisterschaft Nord-Ost 2015 1. Hagen Walter
2. Markus Henninger
3. Ralf Kopp
Beste Frau: Gabriele Urban

Tag 5 – 24. Juli 2015: Task 4: 30-km-Zielflug nach Bad Belzig

Tagessieger: 1. Birger Clausen  2. Garth Camac  3. Verena Puttrich

Task 4 Pilotenbericht:   9:00 Briefing:  Die Wetter- und Thermikprognosen werten den Tag als kaum bis gering nutzbar; zudem soll das Thermikfenster nicht lange offen sein. Ein Sprint-Task zum Bahnhof Bad Belzig über ca 30 km wird gestellt. Schnell stellt sich heraus, dass der Tag überraschend grosses Potential entwickelt. Die Piloten, die auf eine spätere Abflugzeit bei stärkeren Bärten und grösseren Basishöhen setzen, bewältigen die Kurzdistanz in einer knappen halben Stunde mit maximal 2 Bärten.. Wer wird das Rennen um die nordostdeutsche Landesmeisterschaft und in der Gesamtwertung machen?

Tag 4 – 23. Juli 2015: Task 3 73-km- Zielflug nach Calau

Tagessieger: 1. Christian Schlägel 2. Claus Vischer 3. Torsten Seelig 

Task 3 – Pilotenbericht: 73 km Zielflug nach Calau bei Cottbus: Der gestrige Tag versprach beim Briefing das beste Wetter der Woche. Mäßige bis gute Thermik mit der Tendenz zur Überentwicklung bzw. breit laufen. Schon um 9 Uhr konnten die ersten Cumuli ausgemacht werden, die von dem deutlichen Westwind etwas verblasen waren.
Die Aufgabe wurde mit einem riesigen 20 km mit der Grenze bei Calau gelegt, um den Unsicherheiten in der Wetterprognose Rechnung zu tragen. Abermals wurde um 11:30 gestartet, wobei die frühen Piloten bedeutend im Vorteil waren. Viel zu schnell hat sich eine Wolkenstraße am Platzrand dazu entschlossen komplett breit zu laufen. Des einen Freud, denn die frühen Piloten rasten davon, während den später Gestarteten nur noch tote Luft übrig blieb.
Doch auch die vermeintlich Verschonten wurden oft von den weiten Schattenwürfen der Wolkenstraße auf dem Weg ins Ziel gefressen und es ging nur mühsam voran. Leider kamen nur 6 Piloten ins Ziel. Christian Schlägel 11:30 Start-Window: 11:30-15:30; Goal deadline 19:00.

9:00 Briefing Task3:  73km-Zielflug nach Calau
ca. 10kt Wind aus W-NW und mässige Thermik vorausgesagt, setzt das Taskkomitee eine ambitionierte Aufgabe über 73 km nach Calau; auch weil es dort einen Bahnhof gibt mit guter Verbindung zurück nach Jüterbog. Doch schon gegen Mittag ziehen abschirmende Cirrenfelder über den Fläming, die feuchten Böden  und die freie Inversion produzieren grossflächige Abschattungen, die die Aufgabe alles andere als einfach machen. Wieviele Piloten werden heute ins Ziel fliegen?

Tag 3 – 22. Juli 2015: Task 2 – Pilotenbericht – 42km Zielflug nach Golßen

Tagessieger: 1. Christian Schlägel  2. Hagen Walter  3. Garth Camac
Overall: 1. Garth Camac Task 2 – 42 km Zielflug mit dem Wind nach Golßen im Osten:
Die Wetterberichte haben es am 22.07. für die Tasksetter in sich gehabt. Wind aus fast allen Richtungen, Thermik von gut bis gar nicht, für jeden war was dabei. Das Einzige, was sich daraus ableiten ließ, war ein grundsätzlich befliegbarer Tag.
So wurde eine 42 km Zielflug-Aufgabe in Richtung Ost nach Golßen ausgeschrieben und die ersten Piloten pünktlich um 11:30 hochgezogen. Allerdings dauerte es bis zum vierten Starter Valerij Volkmann, bis die erste Thermik gefunden wurde. Die ersten 3 hatten aber nichts verpasst, denn im Nachhinein kann man sagen, dass der Tag jedem einen fairen Start ermöglichte. Die Bedingungen waren zwar von Beginn an verlässlich, aber erst nach knapp einer Stunde vernünftig mit ordentlichen Arbeitshöhen und Wolken.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es also an Jüterbog vorbei nach Osten in besser werdende Steigwerten. Aber auch hier war es in der tropischen Warmluftsuppe nicht einfach ,gute, und vor allem ruhige, Steigkerne auszumachen. Die Thermikanzeige der anderen Piloten auf Kurs half ungemein und mir reichte im Prinzip eine Tankstelle auf halben Wege, um danach mit dem Enzo ohne Grenzo zügig ins Ziel zu gleiten.
Abgerundet wurde der Tag mit jeder Menge glücklicher Piloten im Goal! Einige Mutige wollten der Warmluftsuppe trotzen und wieder nach Hause fliegen, aber der zunehmende Gegenwind und die immer stumpfer werdenden Steigwerte vereitelten das Unterfangen. Christian Schlägel 11:30 Start-Window: 11:30-15:30; Task deadline 18:00 9:00 Briefing: Task2-  42km-Zielflug nach Golßen
Die Wetterprognosen schliessen Schauer- und Gewittertätigkeit am Nachmittag nicht aus. Die Windvorhersagen sind uneinheitlich mit Höhenwindangaben von 5-20kt aus SSW bis NNW. Der relativ kurze Task ist deshalb ein Kompromiss an die Chancengleichheit für Früh- und Spätstarter, die bei Windenwettbewerben auch schonmal 90 min auseinanderliegen können. Einige Piloten kündigen an, nach Erreichen des Goal-Zylinders wieder zurück zum Platz zu fliegen. Ob es jemand schaffen wird?

Tag 2 – 21. Juli 2015: freies Fliegen

Heute kein Task: die angekündigte Kaltfront mit Schauern und Gewittern lässt keinen wertungsfähigen Durchgang zu. Neu in diesem Jahr: ein Pokal ist ausgelobt für den interessantesten Videoclip, egal ob mit Helmkamera aus der Luft, Handykamera in der Hand oder Stativ vom Boden aus gefilmt. Wir freuen uns auf Eure faszinierenden Videosequenzen.

Tag 1 – 20. Juli 2015: Task 1 – 46km Zielflug nach Brand

Tagessieger: 1. Markus Henninger  2. Garth Camac  3. Armin Harich Pilotenbericht: Nachdem am Anreisetag noch eine Kaltfront mit Gewitter und Regen über den Fläming gezogen war, präsentierte sich der Brandenburger Himmel am ersten Wettkampftag mit bayerischen Farben und drei bis vier Achtel Cumulusbewölkung. Einzig der Westwind war viel zu stark und fegte anfangs mit Böen von bis zu 50 km/h über den Platz, so dass an eine Wettkampfaufgabe zunächst nicht zu denken war. Allerdings machte uns Wettermann Torsten Seelig für den Nachmittag Hoffnung, da eine Abschwächung der Böen bei noch kräftigem Grundwind angesagt war, so dass die Chance auf einen kürzeren Task gesehen wurde. Die Zeit wurde genutzt, um das Taskkomitee mit Local Hagen Walter, Maurice Knur und Birger Clausen, das Safety-Team mit Fluglehrer Lukas Bader, Matthias Kothe und Andreas sowie Pilotenvertretung und Jury zu wählen. Tatsächlich ließ die Böentätigkeit ab 15.00 Uhr deutlich nach, so dass ab 15.30 zu einem Task mit dem unübersehbaren Ziel, der 46 km entfernten ehemaligen Cargolifter-Halle, dem jetzigen Tropical Islands, gestartet werden konnte.
Auf drei parallelen Schleppstrecken mit insgesamt 6 Seilwinden starteten die 60 Pilotinnen und Piloten ihre Aufgabe. Starthelfer, Winden- und Fahrer der Seilrückholfahrzeuge waren im Großeinsatz, um alle Piloten in die Luft zu bekommen. Wer eine frühe Startposition zugelost bekommen hatte, war etwas im Vorteil, da die Thermik noch gut, die Wolkenbasis höher und die Wolkenstraßen noch ausgeprägter waren. Dennoch hatten auch die später startenden Piloten die Chance ins Ziel zu fliegen. Immerhin ein Drittel des Starterfeldes (20 Piloten) schaffte es, in den 6 km großen Zielradius um das Tropical Island einzufliegen. Der Weg führte dabei über den großen Truppenübungsplatz östlich von Jüterbog. Einzelne Piloten wurden dort zur Landung gezwungen, wobei ein Pilot nur einen Schritt von einer alten Tellermine entfernt landete. Zum Glück war er „vom Fach“ und entschied sich, das Relikt nicht als Souvenir mit nach Hause zu nehmen… Unter den Zielankömmlingen war jeweils eine Hälfte zwischen 16.00 und 17.00 Uhr und die andere zwischen 17.00 und 18.00 Uhr gestartet, danach ließ die Thermikgüte doch merklich nach. Konnten die ersten Starter noch von Basishöhen über 1.800 m und Thermikbärten von 4 m/s berichten, war es für die Nachzügler doch schon bedeutend schwieriger sich ins Ziel zu mogeln. Gerd Ott und Axel Finke nutzen die anfänglich guten Bedingungen dann noch zu einem Weiterflug bis kurz vor die polnische Grenze.
Beste Frau war Nicole Zink mit Mantra M6 auf Gesamtplatz 8. Die Plätze 3 – 1 belegten Armin Harich mit Cayenne5 hinter dem Australier Garth Camac mit Enzo2 und hinter dem Tagessieger Markus Henninger mit Cayenne5. Die beiden Ersten schafften die Aufgabe unter einer Stunde mit der beachtlichen Schnittgeschwindigkeit von 44,3 bzw. 47,9 km/h. Markus 15:30 Heute gibts wg. des anfänglich starken Windes einen späten Task mit dem Wind nach Brand in die Nähe des Tropical Islands (6km Zielradius). Die Piloten könnt ihr via Livetracking verfolgen. 9:00 Opening-Briefing: für alle Piloten und Helfer! zum Vormerken: Party am Freitag mit Liveband Dyfingar Bannadar.

Ergebnisse / Results

Nord-Ostdeutsche LM

Livetracking

Pilots

Helfer

Videos

Siegerehrung

Impressionen vom Wettkampf

Auf Flickr gibt es 156 tolle Fotos von Beata Bernat, und hier einige noch Bilder anderer Fotografierer:

Task4

Task3

Task 2

Task 1

2014 German Flatlands GS | Blog und News

Bilder und Videos

Robert Bernat: Video Task 3 Beata Bernat: Fotos vom Wettkampf Uwe Neesen: Video Task 3

9. August 2014 – price giving

Die Sieger der German Flatlands 2014 1. Robert Bernat (GER)
2. Maurice Knur (GER)
3. Thoralf Hase (GER)
Beste Frau: Anastasia Lomovtseva (RUS) Die Sieger der Landesmeisterschaft Nord-Ost 2014 1. Robert Bernat
2. Thoralf Hase
3. Martin Serner
Beste Frau: Bettina Ebeling

update: Final Results online
11:00 Siegerehrung/price giving

Tag 5 – 8. August 2014

Tagessieger: 1. Maurice Knur 2. Martin Serner 3. Robert Bernat

Task 3: 85 km ZIEL-RÜCK 

Nach Langengrassau und zurück. Ach, das geht ja über Dahme, wo wir one-way schon beim ersten Task hinsollten und ich gerade mal bis Jüterbog gekommen bin. Diesmal aber über Dahme hinweg und den ganzen Weg dann wieder zurück, so der Plan. Auweia!

Cumulus-Wolken sind schon ziemlich früh über dem Platz, und der Wind weht nur sehr schwach. Okay, sieht ja mal nicht schlecht aus. Die Winden sind ab 11h in Betrieb, und mit meiner Startnummer 15 starte ich kurz nach 12:00. Aber wohin..? Links rum oder rechts rum…? Rechts! Da dreht Lukas schon unter dem anderen Sky-Schirm. Mmmmh, ich komme ziemlich tief rein, kriege es aber nicht gebacken hier aufzudrehen. Landung im „Auge“ am westlichen Platzende. Schnell den Schnellpacksack gezückt und alles rein da, dann eben zu den Winden vorlaufen und fix mit dem Lepo wieder zur Startstelle gefahren.
Also zweiter Versuch: kurz nach halb eins erneuter Start, diesmal nach links nach dem Klinken. Okay, also im Süden gings laaangsam aber doch beständig nach oben. Andere Piloten kommen dazu, huch, beim Kurbeln heißt es jetzt also aufpassen. Andererseits lässt sich die Luft so natürlich besser ausloten, weil die Vertikalbewegung in unmittelbarer Umgebung ja sichtbar wird. Basis auf noch nicht mal 1100m. Mmmh.
Schließlich also doch weggeflogen, mein vorläufiges Ziel ist vorerst, unbeschadet (oder besser gesagt ungelandet) über Jüterbog hinwegzukommen. Über dem kleinen Windpark südlich des ausgedehnten Waldgebiets findet sich dann tatsächlich ein Bart. Okay, scheint ja diesmal doch zu gehen, und ich bin froh meinen Landeplatz vom ersten Task überflogen zu haben.
Die Wolken stehen inzwischen schön dicht ohne zuzumachen, und die zahlreichen anderen Piloten markieren ganz gut, wo’s dann wirklich nach oben geht. Fast jede Wolke nehme ich mit Kreisen bis zur Basis mit, denn um gleich zur übernächsten Wolke durchzuheizen fühle ich mich nicht erfahren genug, zumal die Basis ja nicht superhoch ist. Also lieber auf „Nummer Sicher“ gehen und nix riskieren.
So gehts also weiter. Immer wieder treffe ich Thomas und finde es erstaunlich dass wir uns trotz verschiedener Routenwahl immer wieder begegnen. Zumindest auf dem Hinweg….
Ah, das da vor mir müsste Dahme sein. Und im „Damenbart“ (von Mike und Katarina des morgens nach dem Frühstück ausführlich erläutert) gehts auch wieder gut nach oben. Mmmh, wer kommt mir denn da an der Waldkante entgegen? Lukas, schon auf dem Rückweg!
Direkt über dem Wald ne fette Wolke. Also hin da. Ups, der Wald ist ja doch ziemlich groß. Ok, da unten gäbe es auch ein paar Lichtungen, die sich als Notlandeplatz nutzen ließen. Dann bemerke ich wie hoch die Bäume um die Lichtung herum sind, und im Geiste sehe ich mich schon meine Bandschlinge zur Eigensicherung am Baumstamm aus dem Gurtzeug holen.. Aber die Wolke zieht tatsächlich, und so erreiche ich den Wendepunkt, hurra!
Jetzt also den Weg wieder zurück. Bei dem bisschen Wind auch in der Höhe wäre das ja eigentlich kein unmögliches Unterfangen. Aber was ist das? Die super-Cloud über dem Wald ist wohl doch nicht so beständig wie groß – sie löst sich einfach auf! Mmmpf. Andere Piloten kämpfen auch, manche müssen landen.
Die Rettung gelingt über einem Kornfeld am Waldrand, der Weizenduft steigt mir in die Nase. Wahnsinn, wie dieser Sport die Sinnesorgane mit einbezieht! Ein paar Weizensamen oder Reste davon fliegen mir entgegen. Es geht also wieder hoch, und im selben Bart rieche ich statt Weizen bald wieder den Duft des märkischen Kiefernwalds.
Ein Blick auf die Instrumente verrät, dass der Nachmittag schon recht fortgeschritten ist – 16:30. Die Sonnenenergie für den Rückweg könnte knapp werden! Die Wolken direkt nach Westen sind schon rar geworden, aber etwas nördlich steht noch ne gute Wolkenstraße in Richtung Zielpunkt. Ah gut, der Hohe Fläming hält also noch etwas extra-Thermik bereit!
Mit zwei anderen Piloten machen wir uns auf den Weg, während es ein dritter leider nicht schafft und in der Nähe von Petkus landet. Also das selbe Spiel: jede Wolke mitnehmen, diesmal auf dem Weg nach Westen. Jüterbog kommt in Sicht, und dahinter im Dunst Altes Lager! Noch 12km! Mit der jetzigen Höhe nur ein Wunschziel. Gerd steigt schon über dem Wald, aber die Felder unter mir bringen nix. Ich sehe mich schon wieder im Dunstkreis von Jüterbog landen.
Also Richtung Waldrand fliegen, als letzte Rettung vor der Landung. Und tatsächlich, zu dieser späten Stunde (17:45) trägt der Wald so gut dass es doch gelingt, hier noch ein letztes Mal Basishöhe (inzwischen bei 1700m) zu erreichen! Richtung Altes Lager sind keine Wolken mehr zu sehen. Die anderen beiden Piloten sind schon abgeflogen, sodass ich der letzte hier an der Wolke sein dürfte.
Jetzt ist der Zeitpunkt, mal den Endanflugrechner im Vario zu bemühen. Es könnte klappen, aber die tatsächliche Gleitzahl rutscht im Gleitflug einige Male tiefer als die benötigte. Es bleibt also spannend! Jüterbog. Ah, da unten ist der Bahnhofslandeplatz, und da hinten im Wald gibts ja auch noch ne größere Lichtung. Nur für den Fall…
Also nehme ich noch ein paar „Steigreste“ über dem Wald westlich von Jüterbog mit. Das Vario sagt, mit ca. 100m Höhe könnte im Ziel noch einzufliegen sein. Boah.
Am Platz ist noch Schleppbetrieb, und der Pilot kommt mir am Seil entgegen. Achso, deswegen der elektronische Optimismus! Mit schwachem Rückenwind schwebe ich also in den Ziel-Zylinder ein und kann gerade noch den U-Turn zur Landung machen (18:30). Geschafft, hurra!
Jetzt erstmal zur Party und den Bauch vollschlagen, denn ich hab HUNGER!!! Björn Gerhart Heute Start um 11:00 Uhr. Die Aufgabe ist ein Ziel-Rückflug nach Langengrassau über 85 km. Es geht um den Gesamtsieg. Abends Party mit der Band Dyfingar Bannadar

Tag 4 – 7. August 2014

Heute kein Task. Der vorhergesagte Frontdurchgang lässt bei ungünstiger Windrichtung bestenfalls ein sehr kurzes Fenster fliegbarerer Bedingungen erwarten. Heute ist freies Fliegen mit zwei Elektrowinden angesagt. Um 19:30 Uhr wird Armin Harich seinen Vortrag über das Fliegen im Flachland halten. Kommt einfach her.

Tag 3 – 6. August 2014

Tagessieger: 1. Robert Bernat 2. Hagen Walter 3. Stefan Born

Task 2:  50km FAI-DREIECK Beim allmorgendlichen Briefing unter der aufgezogenen Schichtbewölkung sah es noch garnicht soooo gut aus.  Die Tasksetter setzen uns eine Aufgabe mit 57,7km von und zum Alten Lager im Dreieck vor die Nase. Aber die Stimmung war gut und die Sonne kam dünn durch, als sich Hagen vor mir zum Windenstart klar macht. Wie soll man sich so solang in der Luft halten? Ohne echte Sonneneinstrahlung? Hagen als Local weiß schon was er tut, einfach starten und in der Luft ne Stunde warten! Und das Alte Lager hält was es verspricht. Auch uns Frühstartern gelang es direkt aufzudrehen und die Anhebung der Basis abzuwarten. Der erste Wendepunkt bei Neuendorf an der A9 lag ca. 23km gegen den schwachen Wind. Also unter Basis flugs noch mal eine neue Startzeit im 2km Startzylinder geholt und los. Niemand wollte mir so recht folgen, aber mir wurde langweilig 😉
Direkt am ersten Wendepunkt, der in einem blauen Loch lag, war aber die Ratlosigkeit groß. Was tun, wenn man keine Ahnung von der Gegend hat? Abwarten! Schnell schlossen Robert Bernat und Martin Serner mit Olli Blonske im Schlepptau auf, zusammen gingen wir die Wende an und flogen den toll aussehenden Wolken entgegen. Mittlerweile war die Basis auf über 1600m angestiegen, damit kann man arbeiten! Robert markierte mit seinem schnellen Delfinstil die Route und flog voraus. Man ist der Junge schnell! Der zweite Wendepunkt bei Zahna wurde von einer mächtigen Cumulus markiert, unter der bereits eines der zahlreichen Segelflugzeuge den Bart markierte. Ende der Dreherei!
Die Wende nehmen und im direkten Geradeausflug mit Halbgas als minimale Geschwindigkeitsvorgabe zurück zum Alten Lager. Die 14 km sollten doch mit dem leichten Rückenwind zu schaffen sein. Kurz vor Erreichen der „End of Speedsection“ (2km um das Kreuz der Landebahnen) sah ich Robert schon abspiralen. So war ich der zweite in der Landung und froh über den wirklich schönen und schnellen Flug. Insgesamt 34 Piloten flogen diese von den Tasksettern wirklich hervorragend ausgefuchste Aufgabe bis zum Ende und die Stimmung am Abend war hervorragend.  So weit so gut, schauen wir was morgen geht…  Viele Grüße aus dem „flachen“ Lager, Uwe p.s. Gleitschirmfliegen ist kein reiner Bergsport mehr 🙂Task 2: Heute haben wir als Aufgabe ein 50 km FAI Dreieck. Die Wendepunkte sind Neuendorf und Zahna. Start ist ab 11:30 Uhr , Close um 15:00 Uhr. Auf geht´s.

Tag 2 – 5. August 2014

Tagessieger: 1. Matthias Kothe 2. Robert Bernat 3. Thoralf Hase

Task 1: 32km Zielflug nach Dahme

„Durch Abschirmung und Überentwicklung kaum nutzbare Thermik“, so lautete die Überschrift des Segelflugwetterberichts für heute. Aber „entscheidend ist auf’m Platz“, wie Sepp Herberger schon sagte. So begrüßte uns der heutige Morgen mit Sonne, allerdings hing im Südwesten die von den Wetterberichten angekündigte Regen- und Gewitterfront, gut sichtbar vom Startplatz aus, aber noch in mehrstündiger Entfernung. Aufgrund der schwachen Höhenströmung nutzten wir die Chance auf einen kurzen Task.  Mit dem nordwestlichen Wind im Rücken wurde als Ziel das 33km entfernte Städtchen Dahme im Landkreis Teltow-Fläming ausgeschrieben. Bereits um 11.00 Uhr wurde das Startfenster geöffnet und den meisten Piloten gelang es auch gleich, beim ersten Start oben zu bleiben. Die Wolken entwickelten sich schnell – die Wetterberichte hatten uns bis 14.00 Uhr Zeit gegeben, dann sollte der Regen beginnen. Die Pilotenpulks wählten unterschiedliche Routen. Während die einen die DCB-Rennstrecke direkt nach Osten über den Hohen Fläming wählten, um dann nach Süden in Richtung Ziel abzubiegen, wählten andere die direkte Route über den Niederen Fläming, der normalerweise mit einem höheren Absaufrisiko verbunden ist, aber der schnellere Weg ist. Diese Route mit den abgemähten Getreidefeldern zog diesmal gut und dem Cottbusser Thoralf Hase gelang es bereits kurz nach 12.00 Uhr als Erstem, im Goal einzuschweben, das nach und nach von ca. der Hälfte der Piloten erreicht wurde, wobei die ersten Piloten unter einer Stunde für den Task benötigten. Zwar gab es hinter dem Ziel einzelne „Schauergardinen“, die einige Piloten dazu veranlassten, aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Goal einzulanden, aber alle Zieleinflieger fanden safe Bedingungen in Dahme vor. Die Stimmung im Ziel war natürlich top und die meisten Piloten starten mit guter Laune in den nächsten Tag. Gegen 15.00 Uhr traf dann die Regenfront im Alten Lager ein, das Tasksetting hatte also gut gepasst. Markus Henninger9:30 Briefing:
Wir sind optimistisch, dass  das Wetter ein Fenster bietet, das für einen Wertungsflug reicht. Die Pilotenvertreter haben sich für einen Zielflug über 33 km nach Dahme entschieden. Um 11:00 Uhr ist Start mit sechs Winden an drei Startstellen. Das Startfenster schließt um 15:00 Uhr. Wir wünschen allen Piloten einen erfolgreichen Flug.

Tag 1 – 4. August 2014

Announcement for our International Pilots:
Special Briefing tonight at 7:00 pm in the Tent! update 15:00: Blaue Flecken im Himmel kündigen ein Flugfenster an. Wir bauen die Winden auf und machen eine Generalprobe.  Opening-Briefing: 9:00 für alle Piloten und Helfer!
Der 1. Task wird gecancelled. Leider möchte das Wetter nicht mitspielen, nach anfänglichen Lichtblicken, nun gelegentlich Regen bei geschlossener Wolkendecke. Die Piloten könnt ihr via Livetracking verfolgen. Im heutigen Live-Chat zwitschert der ein oder andere Wettkampfpilot vom Boden, morgen vllt. sogar aus der Luft? 😉 Wir hoffen auf morgen: Briefing 9:30 für alle! zum Vormerken: Party am Freitag mit Liveband Dyfingar Bannadar.

3. August 2014 – Registration Day

Einschreiben / Registration: 18:00 – 22:00 (Competition Office) Am morgigen Montag um 9:00 findet das Eröffnungsbriefing für alle Piloten und Helfer statt. Wir hoffen auf ein Wetterfenster für den 1. Task. Die Entwicklung der letzten Tage stimmt uns hoffnungsfroh 🙂  Tomorrow/Monday morning: 9:00 Opening – Briefing

Ergebnisse / Results

Nord-Ostdeutsche LM

Helfer

Siegerehrung

[uid [990]] Task3

Task 2

Task 1

Sponsoren und Partner

2013 German Flatlands GS (24. – 28.7.)

FAI Class 1  task 4 Gesamt FAI Class 5  task 4 Gesamt Ostdeutsche Meisterschaft Norddeutsche Meisterschaft

Impressionen German Flatlands HIER SIND FOTOS DER FLATLANDS HG DRIN

Pressemitteilung

German Flatlands HG 2013 | Blog und News

Sieger der German Flatlands

Die Gewinner stehen fest. Aber vorher noch ein kurzes Wort zur gestrigen Abschlussparty. Getanzt und getrunken wurde bis 4.00 Uhr in der Früh, angeheizt von dyfingar. Einige mussten das mit brummenden Köpfen heut morgen bezahlen, aber egal. Die Stimmung  war großartig. An der Stelle einen riesigen Dank an Thorsten für das wahnsinns Buffet und Schwein am Spieß, dank an die Band, Dank an die vielen Helfer im Vorder- und Hintergrund, an die unermüdlichen Trikepiloten und Dank an unsere Sponsoren! German Flatlands Class 1:
1. Platz: Cap Miroslav
2. Platz: Richi Liebig
3. Platz: Detlef Meier
German Flatlands Class 5:
1. Platz: Markus Hanfstängel
2. Platz: Peter Friedemann
3. Platz: Falco Krüger
Ostdeutsche Meisterschaft:
1. Platz: Uwe Krenz
2. Platz: Falco Krüger
3. Platz: Volkmar Kienöl
Norddeutsche Meisterschaft:
1. Platz: Detlef Meier
2. Platz: Helmut Wilms
3. Platz: Klaus Peter Sporleder

4. Task – Es geht noch heißer

Gefühlte 40 Grad auf der Betonpiste, stehende Luft und nur der “Kampfeswille” hält uns in der Startreihe. Der Task geht nach Klein Marzehns Richtung Westen und zurück, insgesamt 55 km. Ein Ziel-Rückflug, der anfangs leicht erscheint, aber dann schwer zu meistern ist. Jedenfalls für die Flexis. Der vermeintlich sich spät entwickelnde Tag verhält sich ganz anders. Die Starren haben zwar Mühe aufzudrehen, sobald sie auf Strecke sind, geht es aber fluffig. Die Basishöhen liegen bei 1400 m. Der Wind kommt erst aus Südost, für die frühen Starter günstig. Später dreht er auf Südwest. Die jetzt startenden Piloten müssen gegen den Wind angehen. Nicht einfach. Die meisten verteilen sich hin zur ersten Wende oder bleiben in Zylindernähe. Von den Starren schaffen es 8 Piloten ins Ziel, von den Flexis keiner. Zügig werden alle zurück geholt, denn ab 20.00 Uhr startet die Abschlussparty mit dyfinger bannadar, einer Berliner Band und Schwein am Spieß.

3. Task – “lebendig” in jeder Hinsicht

Schon am Vormittag bauen sich mächtige Wolken auf. Zwischendurch stimmt es nachdenklich, aber hier im Alten Lager lösen sich solche Wolken oft in Nichts auf. Es ist heut noch heißer und im Startwagen zu liegen wäre unerträglich, würden nicht die fleißigen Helfer Wasser reichen und Schatten spenden. Die Aufgabe wird entsprechend dem Wolkenbild gesetzt, 108 km FAI-Dreick. Baruth mit dem Wind im Rücken, dann Richtung Seyda gegen den Wind. Die 2. Wende wird zum Auswahlkriterium. Blau, die Wolken haben sich aufgelöst. Glücklich, wer dann ausreichend aufgedreht hat. Viele haben schon vorher rund um Baruth mit der großen Abschattung kämpfen und eine der abgemähten Weizenfelder nehmen müssen. Der Weg von der zweiten Wende bis Niemegk ist mit dem Wind entspannt. Der 3. Wendepunkt Linthe dagegen schwer zu erreichen. Bis Altes Lager schaffen es aber 2 Starre (Jacob Voss und Markus Hanfstängel) und 6 Flexible (die ersten drei: , Richi Liebig, Jiri Nadvornik, Cap Miroslav). “Lebendig” war der Tag. Was die Schlepps und den Sollbruchstellenaufwand anbetraf, aber auch was in der Luft abging. Eine Retterauslösung, die zum Glück glimpflich ablief, zwei Trikes, die ausfielen und heftige Tubulenzen in der Luft. “Lebendig” ist der ganze Wettbewerb, abends bei Gegrilltem, bei Pilotengeschichten und Ausgleichen des Flüssigkeritshaushalts.

2. Task – Ein “heißes” Dreieck

Das erste Briefing nach dem ausgiebigen Pilotenfrühstück von Maggie. Die Wetterprognosen sagen nur mäßige Thermik voraus, recht niedrige Basishöhen bis 1500m, Wind 10 km/h aus West, event. neigt der Tag zu Überentwicklungen und es wird heiß um die 35 Grad. Man kann gespannt sein, was sich das Task-Team heut ausdenkt. Ab Mittag starten erst die Starren, dann die Flexiblen. In Echtzeit verfolgen kann wer will unter: www.livexc.dhv1.de Der Tag entwickelt sich langsam. Wer zu niedrig kommt muss lange basteln um wieder Reisehöhen zu erreichen. Die erste Wende des flachen Dreiecks liegt gegen den Wind in Bossdorf ca. 25 km entfernt. Die meisten schaffen es bis dahin oder weiter. Zur zweiten Wende Flugplatz Oehna wirds schwierig, vor allem für die Flexis, weil es zunehmen abtrocknet, die Wolken weit auseinander stehen und die Ostkomponente zunimmt. Spannend wird es am Startplatz. Da kommen die ersten Starren ins Ziel und die letzten Flexis stehen noch am Start. Das Startfenster musste für eine Zeit geschlossen werden, da es einen Trikecrash gab. Zum Glück ist dem Piloten nichts ernsthaftes passiert und der Schleppbetrieb wurde verzögert fortgeführt. Erstaunlich viele kamen heut ins Ziel. Bei den Flexis 9 Piloten, allen voran wieder Cap Miroslaw aus Tschechien, bei den Starren kommt als erster von 13 Falko Krüger ins Ziel.

Der erste Task – Nichts für “Zarte”!

Die German Flatlands fangen sportlich an. Ruppige Blauthermik, 1200 m Basishöhe, drehende Winde und sportliche Schlepps. Die Aufgabe wird mit insgesamt 62 km über Belzig zum Segelflugplatz Brandenburg mutig gelegt. Die Flexiblen und später die Starren erkämpfen sich zwischen Malterhausen und Belzig jeden einzelnen Kilometer. Hinter Belzig kommen große „Sauflöscher“. Die meisten müssen vorher landen. Sieben Piloten stehen, wie man bisher im Livetracking sieht, im Ziel. Sicher sind bei den Starren Peter Friedemann, Uwe Krenz und Rob van Rijnbach angekommen. Bei den Flexiblen: Andreas Bayer, Detlef Meier, Kap Miroslaw und wahrscheinlich Ulf Neumann. An der Stelle einen großen Dank an Maggi für das tolle Pilotenfrühstück, an die vielen Helfer am Start und alle die mit organisieren, dafür dass der erste Tag so gelungen ist!

In den letzten 2 Tagen war spürbar mehr Aktivität am Platz. Da wurde das Partyzelt aufgebaut, letzte Hand an Organisatorisches gelegt und die ersten Flatlandsteilnehmer flogen sich ein. Dabei kamen sie auf Strecken von 100 km und mehr bei Blauthermik. Heute trudeln nach und nach die Wettbewerbsteilnehmer ein. Am Abend beginnt die Einschreibung. Das Wetter verspricht warm zu werden, aber auf alle Fälle laut der Prognosen fliegbar.