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28.5.2017

Wettbewerbe

Ergebnisse / Results

German Open Class 1
Task 1 | Task 2 | Task 3 | Task 4
Gesamt

German Open Class 5 
Task 1 | Task 2 | Task 3 | Task 4
Gesamt

Bilder des Tages

Wir danken

der Mittelbrandenburgischen Sparkasse für Ihre Unterstützung.

Sponsoren und Partner

German Open 2013 | Blog und News

Siegerehrung und Ausklang der German Open

Die Sieger stehen fest, aber bevor es zur Preisverleihung geht, gibt es eine "Aufgabe" anzugehen, die schön und traurig zugleich ist. Schön wie Mike das Fliegerleben von Peter vor uns ausbreitet, traurig weil das heute der letzte Schlepptag von Peter Schühle ist. Am Ende gibt es Standing Ovations für Peter und mehr als ein feuchtes Auge. Danke Peter für die unermüdlichen Schlepps hier im Alten Lager!!!!

Nahtlos gleitet der Abend von der Siegerehrung zur spontanen Party über, die mit Tanz bis in die frühen Morgenstunden dauert.

Die Sieger der German Open und Deutschen Meisterschaft 2013:

German Open Flexible:

1. Christian Zehetmair
2. Primoz Gricar
3. Hans Kiefinger
Beste Frau und 4. in der Wertung: Corinna Schwiegershausen

Deutsche Meisterschaft Flexible:

1. Christian Zehetmair
2. Hans Kiefinger
3. Corinna Schwiegershausen

Deutsche Meisterin: Corinna Schwiegershausen

German Open und Deutsche Meisterschaft Starre:

1. Jochen Zeyher
2. Tim Grabowski
3. Dirk Ripkens

Wir danken an der Stelle unserem Sponsor Fläminger Jagd für die Siegerflaschen.

Ein herzlicher Dank geht an die Mittelbrandenburgische Sparkasse für die Unterstützung der German Open und Deutschen Meisterschaft.

Und unser riesiger Dank geht an Thorsten für das Bergfest-Buffet, das Partyzelt und und und..., dank an die Band, Dank an die vielen Helfer im Vorder- und Hintergrund, an die unermüdlichen Trikepiloten und Dank an unsere Sponsoren!

Letzter Task - Passt der Wind oder passt er nicht

Erstes Briefing, Wind West mit dem Risiko später auf Nordwest zu drehen. Eine Windrichtung mit der es, durch Leeverwirbelungen schlepptechnisch kritisch werden kann am Platz. Der Task soll über Dahme nach Schwarzheide gehen, ca. 80 km mit dem Wind. Freiflieger gehen an den Start, müssen aber in 100m Höhe klinken. Zu heftig ist der Schlepp. Nach einem Trike-Testflug wird der Task für die Flexis und Starre gecancelt.

Die Siegerehrung wird von Sonntag auf heut 18.00 Uhr vorverlegt. So hat jeder die Chance entweder noch entspannt danach zusammen zu sitzen und zu feiern oder doch schon gen Heimat zu reisen. Teilweise sind die Strecken ja weit...Spanien, Holland, Tschechien, Österreich...Bayern

2. bzw. 3. Task

Basishöhen werden zum Briefing zwischen 1000 und 2000m angekündigt. Die Thermikprognosen sind nicht eindeutig. Aber der Tag holt das Beste raus. Einige schrauben sich bei Blauthermik bis 2200m rauf. Der Wind aus Süd-Südost, schwach genug um ein Dreick festzulegen: 1. Wende Neuendorf, 2. Wende Mügelnsee, 3. Wendepunkt Wahlsdorf im Osten. Die Starren gehen als erste raus. Schnell zeigt sich, dass der Wind stärker als angekündigt ist. Der Versatz ist enorm, die Thermik schwer zu finden und die Basishöhen sind anfangs niedrig. Für die Flexis wird der 2. Wendepunkt Richtung Süden gestrichen. Der erste Starre, Jochern Zeyher, fliegt gegen 16.00 Uhr ein, als die letzten Wiederstarter in die Luft gehen. Bei den Flexis gewinnen Christian Zehetmair, Corinna Schwiegershausen, Primoz Grizar.

2. Flugtag für die Starren und der erste für die Flexis

Wind 10-15 km/h am Boden, in 1000m 20 km/h, Cumulusbewölkung die sich breit aufstellt. Perfekt um auf Strecke zu gehen. Altes Lager nach Wellmitz, 116 km, ziemlich genau Richtung Osten. Interressant zu sehen, wie unterschiedlich die Aufgabe angegangen wird. Die einen versuchen die nördliche Route des großen Waldes bzw. des Schießgebiets und kämpfen bei Baruth um`s Weiterkommen. Die anderen probierens südlich und die Mutigen, mit genügend Höhe gehen direkt über die Windräder in schnurgerader Linie zur Cargo Halle. Die Starren starten etwas später und greifen die höheren Basishöhen ab. Zwölf Starre stehen letztendlich im Ziel. Schwieriger scheint es bei den Flexis abzulaufen. Die Frühstarter kämpfen, um genügend Höhe zum Wegfliegen zu erreichen. Später steigt die Basis auf 1600 m. Corinna fliegt eine ausgeprägt südliche Linie und kommt super voran. Nördlich kurz vorm Ziel reicht es leider nicht mehr ganz. Hans Kiefinger, Thomas Lenz und Wolfgang Aumer schaffen es als Flexis in`s Ziel.

3. Tag - "Ruhe vor dem Sturm"

Hier am Platz pfeift der Wind um`s Eck. Mit Böen über 55 km/h lässt sich der Task nur canceln. Alle nehmens gelassen und machen sich auf den Weg zu den vielen Alternativen die der Fläming, Berlin und Altes Lager bieten. Ab 20.00 Uhr wird auf dem Bergfest geschmaust und gerockt mit Schwein am Spieß und der Berliner Band "Frank und die Schwestern"

"Ruhe vor dem Sturm" - morgen erwarten wir den "Hammertag". Entsprechend groß ist die Vorfreude und heutige Entspannung.

2. Tag - Mehr als sportlich

Briefing 10.00 Uhr: Die Sonne scheint, 2/8 Bewölkung, voraus gesagte Basishöhe für den Tag 1600m. Allein der starke Wind, Bodenwind 20-30 km/h mit Böen bis 45 km/h könnte den Task noch verhindern. Der angekündigte Vormittagsregen wird abgewartet und im 2. Briefing entschieden, ob wir im Wettbewerb fliegen. Heiß sind alle darauf, denn die Aufgabe wird nach Cottbus, ca. 95 km mit dem Wind im Rücken gelegt und die Cottbuser Flieger versprechen uns mit Landebier zu erwarten.

12.00 Uhr zweites Briefing. Wir werden starten. 72 Drachen sind aufgebaut, aber über uns gehen Schauer und Böen hernieder. Das erste größere blaue Loch wird genutzt und dir Starren gehen raus. Die meisten müssen 2 mal ran. Die Wolken entwickeln sich peu a peu zu Straßen und sehen verlockend aus, für uns bleibt es bei der Verlockung. Der Task wird für die Flexiblen gecancelt. Eine vernünftige Entscheidung, sieht man die Erleichterung in den Gesichtern. Die Starren kämpfen einerseits mit niedrigen Arbeitshöhen, starkem Versatz und schwer zentrierbarer Thermik, anderseits treibt der Wind sie mit 40 km/h stetig gen Ziel. Neun Starre kommen da an. Einige überwinden das Feuchtgebiet Spreewald nicht, die mit weniger Glück, sammeln sich hinter Jüterbog.

1. Task

Über Nacht ist eine Kaltfront durchgegangen. Heut morgen beim Briefing tröpfelt es und der Task wird gecancelt. Für den Abend sieht es so aus als könnten die Piloten und Triker an den UL-Start gehen und sich noch mal warm fliegen.

Anreise- und Einschreibetag

Die meisten Piloten sind schon eingetrudelt, die letzten der German Flatlands fahren ab, ein großer Teil bleibt auch zur German Open. 16.00 Uhr beginnen im Shelter die freiwilligen Sprogmessungen, ab 18.00 können sich die Piloten einschreiben und die German Open werden eröffnet.

Mit Blick auf die Woche sieht es fliegbar aus und alle sind in freudiger Erwartung ob der kühleren Wetterprognose.