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23.11.2017

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Trike, auch gewichtskraftgesteuertes Ultraleichtflugzeug genannt

Der Name "Trike" leitet sich von dem Fahrgestell des Luftfahrzeugs ab, von Tricycle (Bicycle=Bike-Tricycle=Trike).  Es gibt kleine Einsitzertrikes mit einer maximalen Leermasse von bis zu 120 kg, die einer vereinfachten Ausbildung und Nachprüfung unterliegen.  Für 2-Personen-Trikes gelten umfassendere Vorschriften, die Masse liegt bei knapp einer halben Tonne.

Den Flügel stellen im Prinzip verstärkte Hängegleiter dar, bei den Einsizertrikes verwendet man auch die leistungsfähigeren Starrflügel. Dadurch lässt sich das Trike noch relativ gut transportieren und beispielsweise in den Urlaub mitnehmen.

Da man bei den Trikes wie auf einem Chopper sitzt, hat man auf der einen Seite das Gefühl in der Luft Motorrad zu fahren und auf der anderen Seite ein Fluggerät mit toller Rundumsicht zu haben. Mit dem Trike kann man Touren bis etwa 350 km am Stück unternehmen.

Einsitzertrikes haben aus Gewichtsgründen meist Zweitaktmotoren, es gibt aber auch schon vereinzelte Viertakter. Bei den 2-sitzigen Trikes werden entweder Zweitakt-Motoren (z.B. von Hirth oder Rotax) eingesetzt, bei bis zu 65 PS verbrauchen sie allerdings 10-12 Liter/Std. Neuere Trikes fliegen auch mit Viertaktern, z.B. mit dem BMW Motorradboxer oder dem Rotax 912 mit bis zu 105 PS. Der Verbrauch kann so im zweisitzigen Reiseflug bei 80 bis 100 km/h bis auf 8 Liter/Std. reduziert werden.

Es finden sich in Altes Lager immer Piloten, die Passagiere mitnehmen. Mit den Leistungen der Zweisitzer kann man aber auch Drachen in die Luft schleppen, dies ist unser eigentlicher Haupteinsatzzweck in Altes Lager. Hierfür befindet sich während des Schleppvorgangs ein Seil zwischen dem Trike und dem Drachenflieger. Der Vorteil gegenüber dem Windenschlepp liegt in der grösseren Absetzhöhe inmitten der Thermik.