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28.3.2017

Fluggelände

Kartbahn Altes Lager

Die Kartbahn ist direkter Nachbar vom Sonderlandplatz Altes Lager. Die Outdoor Bahn ist eine der größten in Deutschland, in einer ehemaligen Flugzeugwerft gibt es auch eine Indoorbahn.

Es können Karts von 6.5, 9 und 18PS ausgeliehen werden.

http://www.go-kartbahn.de/

 

Fläming Skate

Wer etwas mehr Bewegung braucht, kann sich auf Skates, Fahrad oder anderen muskelgetriebenen Fahrzeugen durch die Brandenburger Landschaft bewegen.

Es gibt ca 190km ausgebaute Skaterstrecke, einige führen direkt am Flugplatz vorbei.

http://www.flaeming-skate.de/

 

 

Tropical Island

Ab Flughöhen von ca 250m ist von Altes Lager aus die ehemalige Cargo Lifter Halle zu sehen.
Die Halle ist groß genug um drinnen mit einem Trike seine Runden zu fliegen, auch Mike Küng zeigte dort schon einen seiner Starts die in Wirklichkeit keiner braucht.

Vieleicht mal das Richtige zu Relaxen

Tropical Island

Rund um Altes Lager

Reste alter Flugplatzstrukturen

Gegründet wurde "Lager 1", wie es damals noch hieß, am 07. Oktober 1870, als das preußische Militär hier Flächen für ein Barackenlager ankaufte. Hier wurden Gefangene aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 angesiedelt. Nach dem Bau eines zweiten Barackenlagers für die Jüterboger Artillerieschule wurde "Altes Lager" und "Neues Lager" wie "Jüterbog 2" dem Militär-Gutsbezirk "Schießplatz Jüterbog" zugeordnet.

Im Jahr 1916 entstand hier ein Luftschiff-Hafen, der aufgrund der Versailler Verträge nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wieder abgerissen wurde.

Im Rahmen eines reichweiten Aufrüstungsprogramms wurde 1935 ein Flugplatz angelegt, der bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges von der deutschen Luftwaffe kontinuierlich ausgebaut wurde. Zu dieser Zeit verlief die Startbahn noch gänzlich anders, ein kleiner Rest davon ist noch nördlich der Kartbahn zu sehen.  

Nach dem Krieg wurde das Gelände von der Westgruppe der Roten Armee übernommen. Ende der Sechziger wurden weite Flächen gerodet und die heutige Bahn angelegt. 

Von 1980 bis 1985 waren hier MIG-23 stationiert. Die Kampfflugzeuge wurden möglichst dezentralisiert in autarken Sheltern untergestellt, um einen Angriff möglichst schwierig zu machen. Die darauf folgende MIG-29 passte aufgrund ihrer Grösse nicht in die bestehenden Shelter und wurde daher hier nicht stationiert.

Zahlreiche Gebäude und Shelter, die auf der Karte noch schematisch eingezeichnet sind, wurden nach der Wende wieder abgetragen.