Luftsportberichte des Deutschen Wetterdienstes, wie Segelflugwetter, Ballonwetterberichte und Flugwetterübersichten(GAFOR). Für uns leider ein wenig großräumig, erfahrungsgemäß herrschen lokal deutliche Unterschiede.
Wetterzentrale,
hier gibt es von Temps bis Isobarenkarten praktisch alles. Der Link ist voreingestellt auf die GFS-Karten für Mitteleuropa .
BaseOps.de =
Base Operations ist die militärische Bezeichnung für AIS
(Aeronautical Information Service / Flugberatung) und eher am großrämigen
Motorflug orientiert. Ein wenig unaufgerämt, jedoch mit interessanten
Links.
Die AKAFlieg Frankfurt generierte eine Karte dynamisch aus Loggerauswertungen von Segelflugzeugen. Im Ansatz ein geniales Teil.
ältere Thermikkarten für Norddeutschland, Ostdeutschland, Süddeutschland.
Ebenfalls von Segelfliegern erstellt (Nord- und Südeutschland
von M. Kreipel, Ostdeutschland von B. Frettlöh) und etwas grob
fr unsere Zwecke. Zur Planung jedoch eine gute Hilfestellung. Merke:
Sie gelten nur für Thermikentwicklung bei Hochdruckwetterlagen
mit alternder Luftmasse.
Sie können nicht verwendet werden bei frisch eingeströmter
Kaltluft, da es dann nicht mehr zu ausgeprägten Abgrenzungen
der Thermikgüte kommt.
Nach längerer Trockenheit zeigen die Moorgebiete eine wesentlich
stärkere thermische Aktivität als im Normalfall.
Andererseits entwickeln Gebiete mit höherer Bodenfeuchte
später brauchbare Konvektion, rufen dann aber im Tagesgang
meist einen höheren Bedeckungsgrad der Quellbewölkung
hervor als trockene Flächen.
Böden mit sandsteinigem Untergrund liefern besser Konvektion
als Böden mit kalksteinigem Unterbau.
Trockenes Gestein hat eine wesentlich höhere konvektive Tätigkeit,
da keine Energie zur Verdunstung von Feuchte verwendet werden muß,
weshalb über nacktem Fels (trotz höherer Wärmeleitfähigkeit!)
dies o.a. Phänomen zu beobachten ist.
Für die langanhaltende Thermik abends eben über diesen
Gesteinen ist die hohe Wärmeleitfähigkeit 'verantwortlich'.
Bei gleichbleibender Bodenfeuchte ist die Verdunstung bei Böden
mit Vegetation höher als bei vegetationslosen Böden.
Die Einstufungskriterien müssen selbstverständlich zur
jeweiligen Umgebung relativiert werden, da beispielsweise sich mäßige
Thermik im Alpenraum anders verhält als mäßige Thermik
im Rheingraben!
Es wurde versucht Areale von kleiner 10 km Ausdehnung herauszuheben,
wenn diese sehr krasse Unterschiede zur thermischen Güte der
Umgebung zeigen.