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Drachenflieger-Club Berlin

Gemeinnütziger Verein für Gleitschirm-, Hängegleiter-
und-was-es-sonst-noch-so-alles-an-leichtem-Gerät-gibt-
Flieger in Berlin und Brandenburg.

Hans Richter um 1923 in Rahnsdorf bei Köpenick

Chronologie eines Vereins

1979

Der DCB entsteht durch die Fusion des Rogallo-Club Berlin mit dem Delta Club Berlin, anläßlich der Jahreshauptversammlung des RCB (Rogallo-Club Berlin) am 8.Februar 1979.

Durch den Zusammenschluß der beiden Vereine zählt der DCB 85 Mitglieder. Präsident ist Günter Bauer.

Die Clubabende finden im Haus des Sports, in der Grunewalder Bismarckallee statt.

Geflogen wird u.a. in Österreich, Italien, Schweiz, England, Dänemark, USA aber hauptsächlich am Hausberg, dem Teufelsberg.

Anläßlich der Berliner Meisterschaft fliegt Peter Lucas mit seinem englischen Drachen Emu von Oberndorf/Tirol bis zum Chiemsee ca. 42 km in 3 Stunden.

Karl Wunderlich schafft es beispielsweise, sich 15 Minuten am direkt an der Berliner Mauer liegenden Hahneberg in Berlin Spandau, unter argwöhnischer Beobachtung der DDR-Volkspolizei in der Luft zu halten.

Unterschriftensammlung gegen das vom Senat für Wirtschaft und Verkehr am 20.10.1979 angeordnete Sonntagsflugverbot am Teufelsberg auf Grund eines Unfalls mit geringfügigen Schaden, der aber zum Anlaß genommen wird, den Teufelsberg für Drachenflieger sonntags zu sperren.

Antragstellung für das Fluggelände Hahneberg am Grenzübergang Heerstraße.

Berliner Drachenflieger erhalten ab sofort KM-Geld-Zuschüsse beim Durchqueren der DDR, um andere Fluggebiete zu erreichen.

Diese sind: Stadtsteinach/Frankenwald, Goslar/Harz, Ruhpolding/Bayern, Weper/Solling, Porta Westphalica/Weserbergland.

Der DCB besitzt 7 Drachen, 2 Rettungsschirme, 2 Paar Funkgeräte, 6 Helme, 2 Sitzgurte, 1 Liegeschürze.



1980

Neuer Präsident wird Hans-Jürgen Weigel.

Der Verein zählt 93 Mitglieder.

Der Berliner Senat hält Sonntagsflugverbot aufrecht.

Peter Lucas fliegt in 45 Minuten von der Weper im Solling bis Mohringen: Entfernung ca. 15 km.



1981

Neuer Präsident wird Klaus Domina.

Immer noch Sonntagsflugverbot. Ausweichmöglichkeit durch Flugerlaubnis am Hahneberg, ein Trümmerberg im Westen der Stadt, unmittelbar an der Berliner Mauer gelegen.

Austritt aus dem Deutschen Hängegleiterverband (DHV) per 31.12.1981.

Erste Hand-Schleppversuche auf dem britischen Militärflugplatz Gatow mit erreichten Ausklinkhöhen bis zu 100 m.


1982

Neuer Präsident wird Michael Krochmann.

Klaus Domina betreibt eine Drachenflugschule und kann daher sein Amt als Präsident nicht mehr ausüben.

Es entstehen Differenzen zwischen der Drachenflugschule und dem DCB infolge der Schulung am Teufelsberg. Domina wird wegen vereinsschädigenden Verhaltens des Vereins verwiesen.

Aufhebung des Sonntagsflugverbots, der Südhang bleibt jedoch weiterhin bis auf weiteres gesperrt.

Das erste DCB-INFO erscheint.


1983

Neuer Präsident wird Uwe Simonsmeier.

Eine Volleyballgruppe wird gebildet, Uwe Simonsmeier beantragt hierfür eine Sporthalle in der in Berlin-Westend liegenden Kastanienallee, in der u.a. auch das jährlich stattfindende Fallschirmpacken und -werfen geübt werden kann.


1984

Der DCB mietet ein Kellerlager für die Einlagerung von Drachen mit Werkstatt in der Belziger Str. 23.

Hier finden auch fröhliche Zusammenkünfte statt. Die erste Clubfahrt zum Monte Cucco/ltalien.

Der Teufelsberg Südhang ist wieder freigegeben.

Der DCB zählt ca. 60 Mitglieder. An der Berliner Meisterschaft nehmen 20 Mitglieder und 13 Gäste teil.

Uli Clasen erklärt sich bereit eine Ausbildung als Fluglehrerassistent zu machen, um im DCB Interessenten in die Geheimnisse des Drachenflugsports einzuweisen.


1985

Die Berliner Meisterschaft wird in Stadtsteinach/Frankenwald ausgetragen.

Weiterhin Ärger mit dem illegal betriebenen Schulbetrieb von Domina am Teufelsberg.

Wir betreiben Handschlepp-Versuche mittels Umlenkrollen (Flaschenzugsystem) am Teufelsberg mit Höhen von ca. 70 m und offizieller Genehmigung.

70 Mitglieder. 6 Mitglieder erwerben den Schleppschein.

Anläßlich des Tages der offenen Tür auf dem Flugplatz Tempelhof stellt sich dort der DCB vor. Vorgeschlagene Schleppvorführung wird von der Flugplatzleitung jedoch abgelehnt.


1986

Neuer Präsident wird Till Kaiser. Der DCB zählt 72 Mitglieder.

Autoschlepp in Berlin-Marienfelde (jetzt Freizeitpark) Ausklinkhöhe etwa 200 m. Die Polizei schreitet wegen Verletzung des Luftraumes ein.

Unser Mitglied Uli Clasen bereitet sich für die Ausbildung zum Drachenfluglehrer vor, um im Rahmen des Vereins den Interessierten das Drachenfliegen beizubringen.

Der DCB setzt eine Prämie von 600,- DM aus für die ersten 4 Minuten freien Schleppfluges am Teufelsberg, die aber nie eingelöst werden.

Seit Juni läuft die L-Schein Ausbildung durch unseren Drachenfluglehrer Uli Clasen.


1987

76 Mitglieder.
Gemeinsamer Protest mit den Berlin-Mauerseglern und Hochschul- Hängegleitern gegen die Einführung der 5 Jahres- bzw. 2 Jahresüberprüfungen von Hängegleitern beim Bundesminister für Verkehr und DHV.

Der Berliner Drachenfliegerverein Phönix wird gegründet.

Das Drachenlager in der Belziger Str. wird uns gekündigt. Das neue Lager ist in der Kreuzberger Obentrautstr. Von anfänglich 14 Schülern machen nur 4 den L-Schein bei U. Clasen.


1988

Vor dem Hintergrund des Bemühens des DCB, mit den Behörden der DDR in Kontakt zu treten, um ein Fluggebiet für das Drachenfliegen zu gewinnen, erhalten wir plötzlich und unerwartet die luftrechtliche Genehmigung am Teufelsberg, eine Schleppwinde mit Motorkraft zu betreiben.

Ebenso unerwartet wird auf Betreiben von Til Kaiser das Schleppen auf dem Freizeitpark Marienfelde luftrechlich gestattet.

Die vorherige Kontaktaufnahme mit der DDR und den Sinneswandel bei der Berliner Behörde in Zusammenhang zu bringen sind reine Vermutungen ...

Der Antrag auf Einführung eines Arbeitsdienstes wird anläßlich der Jahreshauptversammlung abgelehnt.

Die Einführung der Clubausweise, bedingt durch inoffizielle Gleitschirmfliegerei und Kontrollen der Polizei am Teufelsberg, bringen nicht den erhofften Erfolg.


1989

Neuer Präsident wird Holger Wandelt. Der DCB zählt 58 Mitglieder.

Mit dem Fall der Mauer am 9.November verändert sich schlagartig auch das Geschehen um die Berliner Drachenfliegerei.

Neue Mitglieder aus den ehemaligen Ostteilen der Stadt und Umgebung prägen unseren Verein.

Neue Fluggebiete um Berlin herum werden erkundet, z.B. Schönhagen, Saarmund, Friedersdorf, Alt-Glietzen, StölIn, Falckental, Fehrbellin, Garrey, Herzfeld, Salzbrunn, Locktow, Joachimstal, Segeletz, Plötzin, Alt Ziethen, Laucha, Altes Lager - ehemalige Flugplätze, teils Hügel und Hänge.

Einzelne Mitglieder spenden Drachen und Zubehör für die ehemaligen Ossis, da hier starker Nachholbedarf besteht.

Werkstatt und Drachenlager in der Kreuzberger Obentrautstraße werden auch als Schulungstätte genutzt.


1990

Neuer Präsident wird Roland Knupper. Der Verein zählt 70 Mitglieder.

Der DCB und der Ostberliner Drachenfliegerclub BHC vereinbaren eine erste gemeinsame Schleppveranstaltung per Winde und mit Hannes Wujasin's Autoschleppsystem in Friedersdorf südöstlich Berlins.

Ostberliner Drachenfliegerclub BHC wird am 13.1.1990 gegründet. Gründungsmitglieder 75, später auf 200 anwachsend.

Die ersten Windenführer werden ausgebildet.

Teilnahme am gesamtdeutschen Flugtag in Schönhagen, südlich von Berlin gelegen. Teilnahme an den Flugtagen in Stölln/Rhinow.

Es bilden sich unterschiedliche Interessengruppen z.B. Windenschlepp-, Autoschlepp-, Gleitschirm-, Minimum-, Trike- und Drachenfliegergruppen im DCB. Bei 70 Mitgliedern -von denen nur 50% wirklich aktiv sind- eine eher uneffektive Angelegenheit.

Der in der Mitgliedschaft geforderte Beitritt zum DHV wird anläßlich der JHV mehrheitlich abgelehnt.


1991

Zu Ehren Otto Lilienthals (1848 - 1896) 100 jährigen Drachenflugjubiläums veranstalten wir unsere Frühlingsfete in Stölln-Rhinow gemeinsam mit dem Stöllner Flugverein mit großem Erfolg. Geschleppt wird an der geliehenen Kochwinde.

Gründungsversuch einer Flugplatz- Haltergemeinschaft mit dem Phönix, BHC und DCB scheitert.


1992

Der Verein zählt ca.70 Mitglieder. Schnupperkurse sollen um Neue Mitglieder werben. Mit 50 DM ist man dabei, die mit dem Vereinseintritt angerechnet werden können.

Neues Schleppgelände in Garrey/Niemegk im Hohen Fläming wird in Betrieb genommen.

Ebenfalls ein weiteres Übungsgelände: Joachimstal in einer stillgelegten Kiesgrube.

Das Vereins-INFO wird vorübergehend von Margit Günter übernommen.

Der Mietvertrag mit der Kochwinde wird gekündigt. Übernahme durch Kauf der Koch-Winde scheitert an den zu hohen Preisvorstellungen der Verkäufer.


1993

Das Vereins-INFO wird nun von Karlbernd Bögemann weitergeführt. Anläßlich der Jahreshauptversammlung wird entschieden, daß auch Gleitschirmflieger aufgenommen werden können.

Ebenfalls wird beschlossen eine Wesselman - Schleppwinde zu kaufen. Geschleppt wird jetzt überwiegend in Locktow/Niemegk im Hohen Fläming, auf einem ehemaligen Agrarflugplatz. Schlepplänge: ca. 1100 m, Ostwestrichtung.

Windenführer stehen jetzt innerhalb des DCB zur Verfügung. Auch in Garrey bei Niemegk und in Joachimsthal am Werbellinsee wird geschleppt.

Lukas Bader erringt den 2. Platz anläßlich der 2.Blockmeisterschaft Ost in Silian/Tirol. Bei der deutschen Meisterschaft an der Gerlitzen/Kärnten landete Lukas Bader einen sensationellen ersten Platz. Er wurde aber wegen des wetterbedingt nicht ausfliegbaren 3. Durchganges kein offizieller Deutscher Meister 1992.

Der DCB stiftet einen Wanderpokal für den weitesten Flug in Brandenburg, den Michael Serner aus Cottbus für seinen 112 km-Flug erhält.

Einrichtung eines INFO-Telefons das Tag und Nacht abrufbar ist und immer die aktuellsten Aktionen des DCB bringt.

Das Drachenlager und gleichzeitiger Clubtreff in der Kreuzberger Obentrautstraße wird aufgegeben.

Günter Bauer und Harry Hanisch werden aufgrund langjähriger Verdienste im Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Eberhard Walz wird ebenfalls zum Ehrenmitglied gekürt und zwar aufgrund seiner Sportlichen Leistungen: er nahm bis ins hohe Alter von 72 Jahren an der Europameisterschaft der Senioren teil und befand sich nicht selten unter den ersten 10.

 


1994

Mitgliederanzahl ca. 72. Clubabende finden jetzt im Lilienthal's TIB Casino am Columbiadamm 111 in Neukölln, jeweils am letzten Montag im Monat statt.

Eine UL-Sektion wird im DCB gebildet. 5 Mitglieder beginnen mit der speziellen Schulung. 11 Mitglieder sind bereits im Besitz des UL-Scheins. Letzte Frühlingsfete in Garrey.

Geschleppt wird in diesem Jahr außer in Locktow und Garrey im Hohen Fläming, auch in Plötzin bei Michendorf.

Als Alternative wird Altes Lager, westlich von Jüterbog gelegen - ehemaliger Militärflugplatz der SU- ausprobiert.

Verhandlungen mit dem Hängegleiterverein Phoenix Berlin wegen gemeinsamer Aktivitäten und Interessen.


1995

Mitgliederanzahl ca. 82. Einführung des kostenlosen Schlepps an der Winde für DCB-Mitglieder, mit der begründeten Hoffnung, durch diese Maßnahme mehr Mitglieder zu gewinnen. Gäste zahlen weiterhin 7 bzw. 15 DM.

In Locktow darf nicht mehr geschleppt werden, die dort ansässigen UL-Piloten sind dagegen.

Wir weichen nach Garrey bei Niemegk aus, einem kleinen ca. 700 m langen hügligen Gelände das je nach Jahreszeit unterschiedlich beackert, beerntet oder besät ist, und demzufolge nicht immer betreten werden darf.

Auch in Plötzin werden in Folge der Verkürzung der Schleppstrecke und zu hoher Kosten die Segel für Windenbetrieb gestrichen, hier wird jedoch weiterhin HG-UL-Schlepp von einzelnen Mitgliedern betrieben.

Favorit ist das Schleppgelände Altes Lager, hier findet auch - wie immer am 1. Mai - die Frühlingsfete statt.

Claus Gerhard gibt nach 8 Jahren den Vorsitz der Hängegleiterkomission im DAeC an Christoph Buddee ab.

Der Teufelsberg erhält die offizielle Zulassung als Fluggelände durch den DHV.

Satzungsänderung, in dem die Ehrenmitgliedschaft für besondere Verdienste eingeführt wird.


1996

Mitglieder ca. 95. Erste Clubfahrt nach Slowenien. Der DCB ist jetzt auch im Internet zu finden.

Ein Antrag auf Namensänderung mit dem Zusatz Brandenburg wird abgelehnt.

Der Vorstand beabsichtigt wieder einmal, Ausweise für DCB-Mitglieder einzuführen. Eine zweite Winde, Fabrikat Koch wird in Betrieb genommen.

Eine zusätzliche Möglichkeit um in die Luft zu kommen, bietet das vom DHV zugelassene Autoschleppsystem von Hannes Wujasin, sowie der Drachenschlepp hinter einem Trike (UL-Schlepp).

Der Flugplatz Altes Lager, ein ehemaliger GUS-Flugplatz bei Jüterbog, wird für den Schleppbetrieb angemietet.

Gleichzeitig wird der Antrag auf Zulassung nach §6 und §25 des LuftG durch den DHV gestellt.


1997

Mitgliederanzahl steigt auf etwa 115.
Gründung eines Untervereines (DGF), der gleichzeitig den DHV als Dachverband hat. Eine Sektion Modellflug wird im DCB gegründet, deren Fluggelände liegt in unmittelbarer Nähe zum Gelände Altes Lager.

Am Teufelsberg darf nach kurzfristiger Unstimmigkeit wieder am Südhang geflogen werden.

Halter des Geländes am Teufelsberg - und somit Vertragspartner mit dem Grundstückseigentümer dem Forstamt - ist in Zukunft der DCB.

Auf dem Flugplatz Altes Lager werden Windenführer ausgebildet.

Die Anzahl der Windenführer ist mittlerweile auf 15 gestiegen. Es wird immer öfter innerhalb der Woche geschleppt. Zunahme des Schleppbetriebes insbesondere durch die steigende Anzahl der Mitglieder- vornehmlich Gleitsegelpiloten.

 


1998

Mitgliederanzahl ist auf etwa 125 angestiegen.

Kaufverhandlungen um den Flugplatz Altes Lager werden mit der Brandenburgischen Boden geführt.

Der erste tödliche Unfall eines Mitgliedes überschattet das Vereinsleben: Ulrich Fuchs (35 Jahre alt) stürzt nach einem vollendeten Schleppvorgang, wegen eines technischen Defekts seines Drachens, aus der Winde ab.

 


1999

140 Mitglieder.
Erwerb einer neuen Winde Typ "Koch 2" als Ersatz für die alte "Koch 1". Technische Probleme von Anfang an.

Geländekauf "Altes Lager". wird finalisiert.

Planungen zum Ausbau zweier Shelter und eines ehemaligen Mannschaftsgebäudes.

Austragung eines Durchgangs des German-Cup in Altes Lager


2000

Erfolgreiche Austragung der Ostdeutschen Landesmeisterschaften Drachen in Altes Lager: 5 Durchgänge!

Erfolgreiche Austragung der Ostdeutschen Landesmeisterschaften Gleitschirm in Altes Lager, erstmalig leider nur 10 Teilnehmer

In zwei Sheltern werden in Eigenleistung Mauern hochgezogen
Gründung der IGV = InteressenGemeinschaft Vereinstrike - zur Förderung des UL-Schlepps in Altes Lager

Grundstücksvermessung der gekauften Flächen.

Einbau zweier Sheltertore aus verzinktem Stahlblech durch eine Metallbaufirma.

Drachenlager auf Flugplatz eingerichtet, Versicherungsangebot für eingelagerte Drachen.

Neuer Schotter-Zufahrtsweg zum Gelände wird gebaut.

Ca. 25 Hochleistungs-Segelflieger der Europameisterschaft die in Lüsse stattfindet müssen am Sonntag den 6.08.2000 bei uns Außenlanden. 3 Maschinen werden mit Wilgas nach Lüsse zurückgeschleppt.

141 Mitglieder

 

2001

Neuer 1. Vorsitzender wird Christoph Buddee.

DCB-Streckenflugpokal wird von Willi Kuck eingerichtet.

Landgenehmigungen nach § 25 für verschiedene UL-Schlepptrikes wird erteilt.

Ostdeutsche Landesmeisterschaften Drachen in Altes Lager. Wieder 5 Durchgänge. 24 Teilnehmer. Thomas Kuhlmann wird Dritter.

Ostdeutsche Landesmeisterschafen Gleitschirm in Altes Lager. 2 Durchgänge. 11 Teilnehmer. Harmut Marx wird Ostdeutscher Meister. Snezana Kocijancic Dritte.

Regionalversammlung DHV-Ost im Alten Lager (Dennewitz, Gastwirtschaft „Grafen Bülow“)

Am Donnerstag den 5.Juli fliegt Jörg Maaß mit dem Gleitschirm 188 km aus der Winde. Landeort Segelflugplatz Ummern in Niedersachsen. Zum Artikel

Verhandlungen über Zukauf von Gelände mit der Brandenburgischen Boden werden aufgenommen.

Mitglieder: 143

 


2002


Antrag zur § 6 Zulassung des Sonderlandeplatzes „Altes Lager“ für Drachen, Gleitsegel und Ultraleichtflugzeuge.

Arbeiten am Flachbau gehen voran. Das Dach wird neu Abgedichtet. An den Sheltern wird die Attika erneuert.

Wegen der wesentlich gestiegenen Anzahl finanzieller Transaktionen führt der neue Kassenwart Dr. Lutz Cario die EDV ein.

Ostdeutsche Landesmeisterschaften Gleitschirmfliegen in den Alpen (Ruhpolding) werden ausgerichtet. 15 Teilnehmer. Leider nur ein gewerteter Duchgang. Ostdeutscher Meister: Martin Collischon; 2. Thomas Stöwe

„Lärm-Test“ auf dem Flugplatz. Bürger des Ortsteils „Flugplatz“, Gemeinderatsmitglieder und der Bürgermeister werden von der Umweltverträglichkeit überzeugt. Lärm-Bedenken werden ausgeräumt. Der Gemeinderat Niedergörsdorf stimmt der § 6 Zulassung zu. Ein Vegetationsgutachten wird erstellt.

Ein Fliegerbeirat wird eingerichtet. Er soll den Vorstand entlasten, beraten und Entscheidungen mittragen.

Mitglieder: 140


2003

Verhandlungen mit der Brandenburgischen-Boden und dem DHV über Geländekauf nördlich der Schleppstrecke zum Zwecke der Geländesicherung.
Das Schleppgelände wird zum „Schleppzentrum Ost des DHV“ ernannt.

Bauarbeiten: Der Stromanschluß für beide Shelter und den Flachbau wird eingerichtet. Endlich Licht - hierfür werden ca. 400 Meter Erdkanal ausgebaggert. Der Tiefbrunnen wird aktiviert, Wasser steht jetzt zur Verfügung. Fenster, Türen und Geländearbeiten.

„German Flatlands“ in Altes Lager, erstmalig werden die „Ostdeutschen-  und Norddeutschen Landesmeisterschaften im Drachenfliegen“ gemeinsam ausgetragen. Insgesamt 45 Teilnehmer (31 Ostdeutsche und 14 Norddeutsche). 3 Wertungsdurchgänge mit beeindruckenden Ergebnissen und Strecken.

Geländezulassung nach § 6 wird von der Landesluftfahrtbehörde erteilt. Umfangreiche Markierungsarbeiten der Landepiste werden vorgenommen.

Eine Drachenflugschule siedelt sich im Alten Lager an und bietet die neue Doppelsitzige-Drachenflugausbildung im UL Schlepp an. Thomas Kuhlmann bietet Doppelsitzige-Drachenflugausbildung an der Winde an.  UL-Trike-Schulung wird durch eine Trike-Schule Vorort angeboten. Der UL-Schlepp wird vorangetrieben. Die ersten beiden Schlepp-Trikes werden in den Sheltern stationiert.

Die Ostdeutsche Meisterschaften im Gleitschirmfliegen wird ausgetragen.

Mitglieder: 143

 

2004

Der Flachbau wird weiter ausgebaut. Sanitäranlagen entstehen. Eine Küche wird eingerichtet. Viel Arbeit im Bereich Trockenbau, Fliesen, Malern und Elektrik. Insbesondere Willi Kuck bringt sich hier stark ein.

Es wird zusätzliches Land durch Unterstützung vom DHV zugekauft um den Flugplatz zu sichern.

Ab März 2004 kommt Peter Schühle zu uns auf den Platz und wohnt 2004 bis Oktober in unserem Flachbau. Er ist fest als Schlepppilot am Platz und kann auch unter der  Woche mit seinem Schlepptrike Schüler der angesiedelten Drachenflugschule genauso wie Streckenpiloten in die Thermik schleppen.

Bei den German Flatlands Drachen im Mai fliegen 22 Piloten ins Ziel nach Cottbus.

Im Westen unseres Platzes bauen 4 Mitglieder einen vom DCB langfristig angemieteten Shelter mit Toren aus.

Unterstützung des DHV beim Parlamentarischen Abends am Flugplatz Schönhagen.

Seminar mit Horst Barthelmes zum Winden- und UL-Schleppbetrieb im Alten Lager.

Es wird eine Hydraulische Winde mit Dieselmotor angeschafft, diese erweist sich als ungeeignet für Gleitschirmschlepp und wird daher nie eingesetzt.

Die Ostdeutschen Meisterschaften im Gleitschirmfliegen werden zusammen mit den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Oppenau/Schwarzwald ausgeflogen. 10 Teilnehmer aus Ostdeutschland fliegen mit.

Am Teufelsberg findet wieder ein Teufelcup-Ziellandewettbewerb statt.

Mitglieder: 147

 

2005

Unser Flachbau wird anläßlich der 1. Mai-Fete eingeweiht. Es stehen nur noch wenige Bauarbeiten an, die Bauabnahme ist bereits erfolgt und der Bau kann seiner Nutzung als Vereinsheim übergeben werden.

Die German Flatlands Drachen 2005 finden das letzte Mal im Mai statt. Schlechtes Wetter lässt nur einen gewerteten Zielflug nach Bronkow zu. Nur ein Pilot Uwe Schmidt fliegt ins Ziel. Es wird beschlossen zukünftig die Meisterschaften später im Jahr stattfinden zu lassen.

Auf der Jahreshauptversammlung wird die Verschmelzung mit der SGS-Segeletz beschlossen. Die Segeletzer treten unserem Verein bei und geben Ihren Flugplatz in der Nähe von Kyritz auf. Ein Vereinstrike wird eingebracht.

Die Ostdeutschen Meisterschaften im Gleitschirmfliegen finden wieder in Openau im Schwarzwald gemeinsam mit den Baden-Württembergischen Meisterschaften statt.

Es wird ein zusätzlicher Landzukaufsantrag für Flächen südlich unserer Ost-West-Strecke bei der Brandenburgischen Boden gestellt.

Der ehmalige „Holzshelter“ vor unserem Flachbau wird mit Rolltor versehen und ausgebaut um Trikes einzustellen.

Der Club hat jetzt ca. 165 Mitglieder.

 

2006

Erstmals findet ein Gleitschirmtestival auf  dem Schleppgelände statt. Es wird mit zwei parallel betriebenen Schleppstrecken, nördlich und südlich der Hauptlandebahn mit jeweils zwei Doppeltrommelwinden geschleppt.

Eine geplante Fotovoltaikanlage gefährdet den Ost Start- Landeplatz am Schleppgelände. Der Verein bringt sich bei Gemeinderatsitzungen ein und kämpft für eine fliegerisch akzeptable Lösung. Dabei spielen die Gefährdung durch Hindernisse, durch eine Erwärmung auf 80°C entstehende Turbulenzen und die Blendwirkung eine Rolle.

Die Ostdeutschen Gleitschirmmeisterschaften finden wieder im Alten Lager statt. Sie werden in German Flatlands Gleitschirm umbenannt. Es wird mit 8 Seilen auf vier Winden parallel geschleppt. 45 Piloten nehmen Teil. Auch die Norddeutsche Meisterschaft und 4 Durchgänge des German Cups werden gleichzeitig ausgeflogen.

Die German Flatlands Drachen werden mit 35 Piloten ausgeflogen. Erstmals holländische Piloten mit am Start. Bei schlechten Wetterprognossen doch 4 gewertete Durchgänge.

Die Deutschen Meisterschaften im Drachenfliegen finden bei uns zum ersten Mal im Flachland statt. Es wird mit bis zu 7 Schleppmaschinen ein reiner UL-Schleppwettbewerb ausgetragen.

 

 


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